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Hinweis
3.2010




Meggen : Jörg Niederberger


  
Jörg Niederberger · 2010, Öl auf Papier. © ProLitteris, Zürich


Der Maler Jörg Niederberger (*1957, Luzern) kennt keine Scheu vor grossen Formaten. In schwungvollen Zügen bewegt er den Pinsel über die Leinwand und lässt Farbschicht aus Farbschicht entstehen. Der Wechsel von Nähe und Distanz, Dynamik und Innehalten prägt den Malakt und gleichzeitig die Wahrnehmung der Gemälde, deren Inneres sich erst nach und nach erschliesst. Obwohl wir spätestens seit dem Abstrakten Expressionismus der Fünfzigerjahre mit ungegenständlicher Malerei konfrontiert werden, ist die reine Farbfeldmalerei nach wie vor eine Herausforderung, wie die grosszügigen Leinwände des in Niederrickenbach lebenden Künstlers belegen.
Neben der freien Tafelmalerei ist Jörg Niederberger immer wieder an einer direkten Verbindung zwischen Farbe und Raum interessiert. So konzipiert er ortsspezifische Gemälde, wie beispielsweise ein siebenteiliges Altarbild für die Kirche St. Josef in Gstaad, oder er entwickelt zusammen mit Architekten die Farbgestaltung für Wohnüberbauungen, Schulen und Spitäler. Dieser Aspekt wird in der Ausstellung in Form von Modellen, Farbproben, Skizzen und Projektionen präsentiert.


Bis: 04.04.2010


Lesung von Jörg Niederberger und Performance von Judith Huber, 21.3., 17 Uhr



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Ausgabe 3  2010
Institutionen Benzeholz Raum für zeitgen. Kunst [Meggen/Schweiz]
Künstler/in Jörg Niederberger
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