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Hinweis
11.2010




Dresden : Was ist schön?


  
Gemorphte Gesichter einer Studie: Prototypen für ein attraktives Gesicht © Beautycheck 2001-2009


Nicht zum ersten Mal wartet das Hygiene-Museum mit einer grossen, interdisziplinären, thematischen Ausstellung auf. Schlaf und Traum, Glück, Arbeit waren Begriffe, die in den letzten Jahren umfassend dargestellt und analysiert wurden. Jetzt ist die Schönheit dran. Einst ein Thema, mit dem sich insbesondere die bildenden Künste, die Geisteswissenschaften und vor allem die Philosophie beschäftigten, ist es heute in aller Munde, die Medien, Fitness-Studios, Designer-Shops, aber auch die Wissenschaftsdisziplinen beschäftigen sich damit. Die Ausstellung erkundet die vielschichtige Rolle von Schönheit in der Gegenwart und bezieht dabei historische Vorstellungen mit ein. Welche Funktion hat Schönheit heute? Was ist ein Schönheitsideal und wie ist es entstanden? Schönheit ist immer an die Gesellschaft gekoppelt, überhistorische Schönheit gibt es nicht. Fünf Kapitel versuchen sich in der Gliederung des ausufernden Geländes. Kuratorinnen sind Doris Müller-Toovey und Sigrid Walther. Viele Künstler/innen machen mit, darunter Juergen Teller, Herlinde Koelbl, Matthew Barney, Isabell Heimerdinger, Ulrike Rosenbach, Mariko Mori, Julian Opie, ORLAN oder Rosemarie Trockel. Wer nicht nach Dresden reisen kann, der findet im Katalog (Wallstein Verlag) einen guten Ersatz. Neben vielen Abbildungen enthält er interessante Texte, u.a. von den Kulturexpert/innen Iris Därmann oder Thomas Macho.


Bis: 02.01.2011



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Ausgabe 11  2010
Ausstellungen Was ist schön? [27.03.10-02.01.11]
Institutionen Deutsches Hygiene-Museum [Dresden/Deutschland]
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