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Hinweis
11.2010




Düsseldorf : Nam June Paik


von: Cynthia Krell

  
Nam June Paik · Buddha, 1989, ca. 125 x 64 x 125 cm (Objekt variabel), Buddha, Metall-Fernsehgerät, Kerze © Nam June Paik Estate, New York, 2010 / ZKM Karlsruhe. Foto: EnBW/ Steffen Harms


Wie in den meisten Ausstellungen von Nam June Paik (1932-2006), dem Video- und Medienkunst-Pionier, begegnet der Besucher auch in seiner umfangreichen Einzelausstellung im kunst museum palast einer Anhäufung von akustischen Signalen und flimmernden Monitoren. Die Ausstellung ist dreigeteilt. Im Erdgeschoss werden zahlreiche Videoarbeiten und Paiks Installation «Moon Is the Oldest TV» (1965/1992) gezeigt. Im 1. Stock sind grosszügig Schlüsselwerke wie «Egg Grows», 1984, «One Candle», 1989, und «Internet Dream», 1994, sowie eine erstmalig gezeigte Gruppe der berühmten TV-Buddhas platziert, die Paiks medienreflexive Arbeitsweise vermitteln. Ein gegenüberliegender Seitenflügel bildet einen kuratorischen Kontrapunkt: Ein thematisch gestalteter Ausstellungsparcours führt den Besucher durch eine labyrinthartige Struktur aus Werken und mit Zeitdokumenten gefüllten Vitrinen. Das dichte Referenzsystem offenbart Paiks künstlerische Evolution in den Bereichen Video, Musik, Aktion und Objektkunst und demonstriert seine intensiven Kooperationen mit Künstlern wie Charlotte Moorman oder Joseph Beuys. Gleichzeitig wird seine Rolle im Gruppenkontext von Fluxus dokumentiert, in welchem er sich offenbar gut aufgehoben fühlte.

Bis: 21.11.2010



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Ausgabe 11  2010
Ausstellungen Nam June Paik [11.09.10-21.11.10]
Institutionen Museum Kunstpalast [Düsseldorf/Deutschland]
Institutionen Tate Gallery [Liverpool/Grossbritannien]
Autor/in Cynthia Krell
Künstler/in Nam June Paik
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