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1/2.2011




Feldkirch : Christoph und Markus Getzner


von: Karlheinz Pichler

  
Christoph und Markus Getzner · Ausstellungsansicht Galerie Feurstein, 2010


Bei den Gebrüdern Christoph und Markus Getzner ist das künstlerische Schaffen unmittelbar mit dem Leben verwoben. Kunstwerke entstehen gleichsam als konditionierte Begleitumstände eines Daseins, das sich stark an geistigen Werten orientiert. So ist der Bildhauer Christoph Getzner Mitglied der Dombauhütte zu St. Stephan in Wien, während Markus Getzner, der bei Arnulf Rainer und Bruno Gironcoli studierte, als Mönch im tibetisch-buddhistischen Kloster Rabten Choeling am Genfer See lebt. Während Christoph für das Dreidimensionale im gemeinsamen Werk zuständig ist, beschäftigt sich Markus vor allem mit dem Zeichnerisch-Malerischen und den sprachlichen Ausformulierungen. Die meisten Arbeiten der Österreicher drehen sich um die Vergänglichkeit des Daseins. Zu ihrem formalen Repertoire gehören Installationen, Objektkästen und Skulpturen genauso wie Zeichnung und Malerei. Durch das Aufgreifen von Vanitas-Symbolen, wie Totenschädel oder an Schreine und Sarkophage erinnernde Elemente, sowie von Sinnbildern der abendländischen Kulturgeschichte lassen sie bizarre, barockisierende Bildwelten entstehen. Aktuelle Zitate wie etwa Flugzeuge oder Panzer unterstreichen die Flüchtigkeit und Morbidität der Existenz, architektonische Elemente stehen für innere und äussere Zuflucht.

Bis: 12.02.2011



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Ausgabe 1/2  2011
Ausstellungen Markus Getzner, Christoph Getzner [19.11.10-12.02.11]
Institutionen Galerie Feurstein [Feldkirch/Österreich]
Autor/in Karlheinz Pichler
Künstler/in Christoph Getzner
Künstler/in Markus Getzner
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