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4.2011




Olten : Einen Garten anlegen


von: Annelise Zwez

  
Erica Pedretti · Illustration aus fremd genug, Zeichnung 1979/Text 2010, 20 x 15 cm © Pro Litteris


Ruth Berger und Marianne Büttiker entdeckten erstaunt, dass ihnen beiden Gärten als Sinnbilder enorm wichtig sind. Für Berger sind Blumen, Blätter, Stengel Inspiration zu sinnlichen Bildern von Vergänglichkeit; übersetzt in Mischtechniken mit Zeichnung, Fotografie, Malerei. Für Büttiker sind Gartenanlagen Refugien für Geschichten mit archetypischen Formen, die «eher dem Ohr als dem Auge» verpflichtet sind. Aus den beiden Positionen entstand die Ausstellung ‹Einen Garten anlegen - Sequenzen des Wachstums›. Wissend, dass auch für Erica Pedretti der Garten «zuhaus» symbolisiert, luden sie die Schriftstellerin ein, die Schau mit den Illustrationen zu ‹fremd genug›, 2010, zu ergänzen. Büttiker stehe, wie sie sagt, in einem «Briefwechsel» mit Paul Klee, suche in Reduktion und Fragment Zonen, in denen das Abbild noch nicht geformt ist. Pedrettis kleine Blätter kombinieren florale Zeichnung und Handschrift respektive Text, um darin Formen von «zuhause» oder auch schmerzliche Distanz dazu auszudrücken. Ruth Berger hingegen sucht mit Wasser (Aquarell), mit Licht (Fotografie) und Wärme (Farbe) das Wachsen, das Strahlen, das Blühen anzuhalten, bevor sie die Zeit schon wieder in Richtung Tod schickt.

Bis: 10.04.2011


Hefte zu Berger und Büttiker



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Ausgabe 4  2011
Ausstellungen Ruth Berger-Rosenberger, Marianne Büttiker, Erica Pedretti [13.03.11-10.04.11]
Autor/in Annelise Zwez
Künstler/in Ruth Berger-Rosenberger
Künstler/in Marianne Büttiker
Künstler/in Erica Pedretti
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