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7/8.2011




Genf : Les Sujets de l'abstraction


von: Lucia Angela Cavegn

  
Alfred Manessier · Soirée d'octobre, 1946, Öl auf Leinwand, 100 x 81 cm. Courtesy Fondation Gandur pour l'Art, Genf © ProLitteris


Nach dem Centre Pompidou in Paris besitzt die Fondation Gandur in Genf die zweitgrösste Sammlung an ungegenständlicher Malerei aus Europa ab Mitte der Vierziger- bis Sechzigerjahre. Im Musée Rath sind nun erstmals Werke aus der Kollektion von Jean Claude Gandur zu sehen, einem durch Rohstoffhandel reich gewordenen Genfer Geschäftsmann. Die von Eric de Chassey kuratierte Ausstellung gibt einen guten Überblick über die im Schatten des amerikanischen Abstrakten Expressionismus stehende Strömung des Informel. Die 101 Meisterwerke aus der noch wenig bekannten Sammlung sollen dereinst als Leihgabe für 99 Jahre die Gemäldesammlung des Genfer Musée d'art et d'histoire ergänzen. Jean Nouvel legte 1998 im Rahmen eines Wettbewerbs ein Projekt zur Museumserweiterung vor, das nach jahrelanger Sistierung nun konkretisiert wird. Das inzwischen mit CHF 100 Millionen veranschlagte Vorhaben wird Voraussetzung dafür sein, dass die Bilder permanent öffentlich zugänglich werden. Die aktuelle Schau im Musée Rath ist somit eine Art Testlauf und Amuse-Gueule für die Genfer Bevölkerung. Jean Claude Gandur hat sich bereit erklärt, das Bauprojekt mit über 40 Millionen zu unterstützen.

Bis: 14.08.2011



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Ausgabe 7/8  2011
Ausstellungen Die Sujets der Abstraktion [06.05.11-14.08.11]
Institutionen Musée Rath [Genève/Schweiz]
Autor/in Lucia Angela Cavegn
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