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7/8.2011




Köln : Stephen Prina


von: Sabine Elsa Müller

  
Stephen Prina · The Way He Always Wanted It II, 2008, 35-mm-Film


Mit einem Kino- und einem Theatersaal verfügt der Kölnische Kunstverein über ideale Voraussetzungen für künstlerische Positionen, die sich längst nicht mehr auf ein Ausdrucksmedium festlegen lassen. Die beiden Direktorinnen Anja Nathan-Dorn und Kathrin Jentjens zeigen in kluger Konzeption Medienkunst, Performances, Konzerte oder Filme gleichberechtigt nebeneinander. Mit Stephen Prina (*1954) wird jetzt ein Künstler geehrt, dessen multidisziplinärer Institutionskritik insbesondere auch Köln viele Impulse verdankt. Seine in unterschiedlichen Medien über Jahre entwickelten Werkgruppen vereinnahmen das gesamte Gebäude. Präsentiert wird Malerei in Form von neun Triptychen, die gleichzeitig als Sichtblenden fungieren, sowie neue Arbeiten aus dem 1988 begonnenen Langzeitprojekt ‹Exquisite Corpse: The Complete Paintings of Manet›. Aus dem Zyklus ‹The Way He Always Wanted It› sind Aquarelle zu sehen wie auch eine Videoinstallation und ein 35-mm-Film, die Prinas Auseinandersetzung mit dem Ruth Ford House (1947) und dessen Erbauer, dem visionären Architekten und Komponisten Bruce Goff (1904-1982), dokumentieren. Zum Ausstellungsprogramm gehören aber auch die mit Kölner Musikstudenten aus einer Komposition Goffs entwickelten Performances und ein Konzertabend.

Bis: 24.07.2011



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Ausgabe 7/8  2011
Ausstellungen Stephen Prina [11.06.11-24.07.11]
Institutionen Kölnischer Kunstverein [Köln/Deutschland]
Autor/in Sabine Elsa Müller
Künstler/in Stephen Prina
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