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Hinweis
7/8.2011




Willisau : Um Gottes willen


  
Judith Albert · Wandlung, 2010, Videostill


Jahrhundertelang betätigte sich die Kirche als Auftraggeberin für Künstler, die ihre Werke den ikonografischen und architektonischen Vorgaben anpassen mussten. Die Einbindung ins religiöse und soziale Gefüge war so zwar gewährt, die Möglichkeiten für die Künstler/innen aber eng gespannt. Heute spielt die Kirche als Auftraggeberin kaum noch eine Rolle - allerdings scheint man sich in letzter Zeit wieder näher zu kommen. So hat Sigmar Polke im Zürcher Grossmünster ein umwerfendes Fensterprogramm realisiert, Gerhard Richter im Kölner Dom. In den letzten Jahren wurde das Thema Kunst und Religion vermehrt auch in Ausstellungsform eingebracht. So findet aktuell ein gemeinsames Projekt der Stadtmühle Willisau mit dem Forschungsprojekt ‹Holyspace, Holyways› der ‹Hochschule Luzern - Design & Kunst› und des Schweizerischen Nationalfonds statt. Ausgangspunkt ist die These, «dass Religion nicht den Kirchen, sondern allen gehört». Die künstlerischen Positionen spiegeln die individuellen Zugänge zu verschiedenen, nicht konfessionell gebundenen Themen des Religiösen und können stellvertretend für neue vielfältige Zugänge im westlichen Europa gesehen werden. Einige der beteiligten Künstler/innen sind: Judith Albert, Yan Duyvendak, Nathalie Oestreicher.


Bis: 10.07.2011



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Ausgabe 7/8  2011
Ausstellungen Um Gottes Willen. Kunst und Religion [08.05.11-10.07.11]
Video Video
Institutionen Stadtmühle Willisau [Willisau/Schweiz]
Künstler/in Judith Albert
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