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Editorial
10.2011





  


Er habe seine Ferien auf Hawaii bei einem Freund verbracht, erzählte kürzlich ein Bekannter. Und dieser - ein Künstler - habe sich an das WC seiner Zürcher Gäste erinnert. Nicht weil es besonders gross oder klein, schön oder hässlich sei, sondern weil man auf ihm das Kunstbulletin finde. In der Schweiz gebe es so ein wunderbares kleines Heft, das umfassend informiere, dergleichen sei auf Hawaii leider nicht vorhanden. In die Schweiz zurückgekehrt hat der Reisende seinem Freund in der Südsee ein Geschenk-Abo eingerichtet. Zehn Mal pro Jahr reist nun eine gedruckte reale Ausgabe des Kunstbulletins nach Übersee.
Es liegt auf der Hand, dass unsere mehrheitlich in deutscher Sprache publizierte und auf den Schweizer Raum fokussierte Fachzeitschrift Abonnenten und Abonnentinnen vor allem in der Schweiz findet. Die nächstfolgende «Abo-Nation» ist Deutschland, anschliessend Frankreich, dann Österreich. Italien und die USA folgen zu gleichen Teilen. In der Ukraine gibt es drei Abos, in Polen vier. Auch nach Kenia und Südafrika werden jeweils zwei Ausgaben geschickt, nach Australien und Brasilien je eine.
Warum in derart fernen Gegenden jemand nicht auf das Kunstbulletin verzichten möchte, ist uns im Detail nicht bekannt. Vielleicht sind es ausgewanderte Kunstfreund/innen, die über unsere Hefte die Nabelschnur zum hiesigen Betrieb aufrechterhalten wollen. Vielleicht sind es Schweizer Institutionen, die mit dem Kunstbulletin Werbung für ihr kleines, kulturell so reges Mutterland machen. Nicht zuletzt legt auch die Rückseite des Kunstbulletins - seit Jahren für Bruno Bischofberger reserviert - mit Bildern von Alpaufzügen, von Käseproduktionen oder von Schweineherden auf steilen Bergwiesen Zeugnis von einer spezifischen lokalen Kultur ab, über deren immer erneutes Auftauchen man sich freut. Auf jeden Fall gibt es viele Gründe, ein Abo einzurichten. Yes, you can! Brita Polzer



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Ausgabe 10  2011
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