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Hinweis
10.2011




Appenzell : Andreas M.Kaufmann


  
Andreas M.Kaufmann · Kleine Kunstgeschichtsmaschine, 1991, Mehrfachprojektion


Der in Barcelona und Köln lebende Künstler Andreas M.Kaufmann (*1961, Zürich) erkundet kulturelle Zwischenbereiche. Sei es, indem er Räume zu kaleidoskopischen Bildmaschinen transformiert, in denen mehrere Projektoren kunsthistorische Schlüsselwerke als sich erhellende und gegenseitig überstrahlende Bilder auf den Wänden aufscheinen lässt. Sei es, indem er Zitate in farbige Tafeln bohrt, so dass die Bohrlöcher nicht nur die Bildflächen, sondern auch Worte durchlässig und mehrdeutig machen. Oder sei es, dass er aus einem Fresko von Michelangelo ein Detail isoliert und als Neonfragment in einen neuen Zusammenhang stellt. So zeigt nun in Kaufmanns ‹Kleiner Kunstgeschichtsmaschine› der Finger Gottes in eine unbestimmte Leere. Die Geste, die im Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle Adam zum Leben erweckte, wurde im veränderten Kontext ihrer Bedeutung enthoben und fordert nun neue Sinnstifter.
Die Kunsthalle Ziegelhütte präsentiert mit fünf raumfüllenden Arbeiten die erste institutionelle Ausstellung von Andreas M.Kaufmann. Der gleichzeitig publizierte Katalog liefert parallel dazu wertvolle Hinweise zum dichten Referenzfeld des Künstlers.


Bis: 23.10.2011


Katalog, Steidel Verlag Göttingen



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Ausgabe 10  2011
Ausstellungen Andreas M. Kaufmann [22.05.11-23.10.11]
Video Video
Institutionen Kunsthalle Ziegelhütte [Appenzell/Schweiz]
Künstler/in Andreas M. Kaufmann
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