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Hinweis
10.2011




Wien : Beziehungsarbeit


  
Monica Bonvicini · Building up for Art, 1996. © ProLitteris, Courtesy Max Hetzler


Es zeichne sich ab, dass Museen, Galerien, Kunsthallen und Sammlungen «Objekte der Begierde» künstlerischer Arbeit seien, heisst es im Pressetext. Aus der häufig als zwanghaft formulierten Liaison zwischen Kunsträumen und Kunstschaffenden - Christoph Rütimann hängte sich am Museum auf - kann sich also eine Leidenschaft entwickeln, die zu produktiven Ausformungen führt. ‹Beziehungsarbeit› heisst die von Martin Fritz kuratierte Ausstellung, welche den Verstrickungen nachgeht, die Kunstschaffende und institutionelle Rahmenbedingungen aneinander binden. Mittels verschiedener Methoden wird das Verhältnis artikuliert und differenziert. Aus der ursprünglichen Institutionskritik gingen diverse Spielarten künstlerisch-gesellschaftlicher und ortsspezifischer Bezugnahmen hervor. Die Palette reicht von der Entwicklung modellhafter Räume über Funktionsverschiebungen und Eingriffen in die operativen Systeme bis hin zur Nutzbarmachung institutioneller Ressourcen für soziale oder aktivistische Zwecke. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Künstler/innenvereinigung Künstlerhaus widmet sich die Ausstellung der Vielfalt dieser Zugriffe anhand von Beispielen aus den letzten vier Jahrzehnten. Einige der vielen Beteiligten sind: Maria Eichhorn, Mierle Laderman, Erik van Lieshout, Wochenklausur.


Bis: 16.10.2011



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Ausgabe 10  2011
Ausstellungen Beziehungsarbeit [17.06.11-16.10.11]
Institutionen Künstlerhaus Wien [Wien/Österreich]
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