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Hinweis
11.2011




Martigny : Monet


von: Thomas Schlup

  
Claude Monet · Au Parc Monceau, 1878, Öl auf Leinwand, 65 x 54 cm


Das charakteristische Gebäude der Fondation Gianadda beherbergt gegenwärtig, nebst den Dauerausstellungen eine rund siebzig Gemälde umfassende Werkschau von Claude Monet (1840-1926). Diese stammen aus dem reichen Fundus des Musée Marmottan Monet in Paris sowie aus verschiedenen Privatsammlungen. Der Rundgang ist chronologisch aufgebaut, mit thematischen und geografischen Schwerpunkten. Er führt uns auf eine Reise vom Hellen ins Dunkle, vom Luziden ins Dräuende, so in ‹Prin­temps à Argenteuil›, 1872, und ‹Saule pleureur›, 1919. Andere Werke wie ‹Le Mont Kolsaas en Norvège› oder ‹Waterloo Bridge› (London) und ‹Le Parlament› legen Zeugnis seiner Reisen ab. Zwei grosse Gemälde mit Seerosen dominieren eine Stirnwand des Gebäudes. Eine weitere Facette äussert sich in ‹Matinée sur la Seine›, welches an einige Fotografien von Eugène Atget erinnert. Der reich bebilderte Katalog umfasst über 300 Seiten und stellt nicht nur die Werke vor, sondern gibt mit vielen Briefzitaten und Fotografien Einblick in das Leben des Künstlers. Ergänzt wird die Schau durch 45 japanische Druckgrafiken aus Monets eigener Sammlung. Die Exponate, denen man eine etwas aufmerksamere Präsentation wünschte, sind erstmals in der Schweiz zu sehen.

Bis: 20.11.2011



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Ausgabe 11  2011
Ausstellungen Monet (Musée Marmottan, Collections suisses) [17.06.11-20.11.11]
Institutionen Fondation Pierre Gianadda [Martigny/Schweiz]
Autor/in Thomas Schlup
Künstler/in Claude Monet
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