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3.2012




Dortmund : The Oil Show


  
Chto Delat · The Tower: A Songspiel, 2010, Video, 37 Min.


Aus Erdöl, das billiger als Wasser ist, stellen wir nicht nur Benzin und Diesel her, sondern eine Vielzahl anderer Stoffe. Fast nichts wird ohne Ölzusätze produziert, die Welt ohne Öl ist kaum vorzustellen. Vor dem Hintergrund des Fatalismus, mit dem wir diese Abhängigkeit akzeptieren, präsentiert ‹The Oil Show› 15 künstlerische Positionen, die sich mit geopolitischen, ökonomischen und ökologischen Konsequenzen auseinandersetzen. Während Ursula Biemann in den ‹Black Sea Files› die Arbeits- und Veränderungsprozesse entlang der Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline recherchiert, stellen Carl Michael von Hausswolff und Thomas Nrodanstad verlassene Landschaften nach dem Abbau vor. George Osodis dokumentiert fotografisch die desaströsen Verhältnisse im Niger-Delta, mit denen sich auch Mark Boulos in seiner Gegenüberstellung einheimischer Kämpfer mit amerikanischen Börsenspekulanten auseinandersetzt. Das russische Künstlerkollektiv Chto Delat? (Was tun?) nimmt die politisch-demokratischen Abläufe ins Visier. In einem peppigen Musical wird gezeigt, wie Gazprom - um im Zentrum des alten Sankt Petersburg ein gigantisches Zentrum aufzubauen und so das neue Russland zu repräsentieren - Kirche, Künstler, Galeristin und Politiker besticht. Nur das Volk ist - teilweise - noch zu Widerstand bereit. Kuratorin: Inke Arns. Publikation bei Revolver Publishing.


Bis: 18.03.2012



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Ausgabe 3  2012
Ausstellungen The Oil Show [12.11.11-08.03.12]
Institutionen Hartware MedienKunstVerein [Dortmund/Deutschland]
Künstler/in Ursula Biemann
Künstler/in Carl Michael von Hausswolff
Künstler/in Mark Boulos
Künstler/in Chto Delat
Künstler/in Thomas Nrodanstad
Künstler/in George Osodis
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