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6.2012




Basel : Jusqu'ici tout va bien


  
Riccardo Previdi · Test (Lady Phone) 2011, UV-Print auf PVC, 200 x 150 cm, Courtesy Sommer & Kohl, Berlin


Wie verändern sich die Wahrnehmung und Bewertung von Zeit vor dem Hintergrund einer Krise? Wird diese zum Feind, wenn der Handlungsspielraum eingeschränkt wird? Oder kann man die Forderung nach raschen Lösungsansätzen und Entscheidungen auch als Chance für eine positive Veränderung sehen? Und wie manifestiert sich die Krise in der Kunst? In der Gruppenausstellung ‹Jusqu'ici tout va bien› beleuchten die Kuratorinnen Simone Neuenschwander und Christiane Rekade den Begriff «als Situation der Unsicherheit, in der sich das Subjekt stets neu positionieren muss». Ausgehend von dem gleichnamigen Motto des Kultfilms ‹La Haine›, 1995, zeigt die Ausstellung Möglichkeiten der Verhandlung dieses Gefühls, sich im freien Fall zu befinden und sich einzureden, noch wäre alles gut. Toril Johannessen (*1978, Norwegen) bedient sich der Sprache der Wissenschaft, etwa, wenn sie in ‹Words and Years›, 2010/11, die Häufigkeit des Vorkommens von Wörtern wie «Krise» oder «Zufall, Glaube und Schicksal» in Wissenschaftsmagazinen grafisch abbildet und zeitliche Parallelen sichtbar macht. Radikal subjektiv hingegen verarbeitet der Schweizer Künstler Beni Bischof (*1976) Wunschbilder und Produkte der Konsumgesellschaft zu Installationen voller schwarzem Humor. Mit Daniel Jackson, Marcellvs L., Riccardo Previdi u.a.

Bis: 26.08.2012



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Ausgabe 6  2012
Institutionen Oslo 10 [Basel/Münchenstein/Schweiz]
Künstler/in Beni Bischof
Künstler/in Toril Johannessen
Künstler/in Riccardo Previdi
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