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7/8.2012




Basel/Rapperswil : Panoramen


  
Anton Winterlin · Panorama der Stadt Basel vom Turm der Martinskirche aus (360°, Ausschnitt), um 1842, Feder, Aquarell


Der aus dem Griechischen zusammengestellte und 1792 für die Panoramen von Robert Barker geprägte Begriff Pan-Orama bedeutet so viel wie «Alles-Sehen», «Alles-Schau». In einer - noch fast bilderlosen - Zeit heftiger Aufbruchstimmung, in welcher der Alpinismus, auch Turmbesteigungen und Ballonfahrten in Mode kamen, begeisterten sich die Menschen für den weiten Blick in die Ferne, über alle Grenzen und Einschränkungen hinweg. Fotografie, illustrierte Zeitungen, Kunstvereine und entscheidend dann die Entwicklung des Kinos dämpften und beendeten schliesslich die Panoramalust, das Medium geriet in Vergessenheit. Seit rund zehn Jahren allerdings lässt sich ein neues Interesse feststellen. In Deutschland baut Yadegar Asisi (S. 101) ein gigantisches Rundbild nach dem anderen auf, und in der Schweiz finden zwei Ausstellungen statt. Im Kunstmuseum Basel setzen sich die Kurator/innen Christian Müller und Britta Dümpelmann anhand einer Auswahl aus dem Bestand des Kupferstichkabinetts mit dem Panorama auseinander. In Rapperswil stellt Peter Bosshard - als Hommage an seinen Grossvater - den Winterthurer Lithografen und Kunstmaler Albert Bosshard (1872-1948) vor.


Bis: 07.10.2012



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Ausgabe 7/8  2012
Ausstellungen Panoramen. Vermessene Welten [02.06.12-07.10.12]
Ausstellungen Albert Bosshard [17.06.12-05.08.12]
Institutionen Kunstmuseum Basel/Hauptbau/Neubau [Basel/Schweiz]
Institutionen Kunst(Zeug)Haus [Rapperswil-Jona/Schweiz]
Künstler/in Albert Bosshard
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