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Hinweis
10.2012




Fribourg : Das Totem


von: Alice Henkes

  
Leyla Goormaghtigh · Totem No 14, 2012, Chinatusche auf Papier, 100 x 70 cm


Ein Totem war für die Ureinwohner Kanadas ein persönlicher Schutzgeist oder ein mythischer Urahn. Von solchen Totems haben sich Leyla Goormaghtigh (*1976) und Peter Aerschmann (*1969) zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit Symbolen anregen lassen. Die in Genf lebende Goormaghtigh betreibt dazu in ihren Tuschzeichnungen
der Serie ‹Totem›, 2012, eine Recherche. Sie arbeitet mit wenigen Motiven - dem Stein
als Bild der Festigkeit, der Feder als Bild des Lebensatems - und kombiniert diese immer wieder neu. Dabei spielt sie mit den Dimensionen der Objekte und löst mit leichter Hand die Schwerkraft auf. So erhalten die Zeichnungen trotz ihrer formalen Reduktion einen zauberischen Hauch. Eine besondere Form der Reduziertheit kennzeichnet die Videoarbeiten von Aerschmann. Der Berner schneidet Objekte und Figuren aus Filmen aus und arrangiert sie vor einem neutralen Hintergrund wie auf einer Bühne neu. Auch kleine, banale Objekte und Gesten entfalten so eine besondere Wirkung.
In seiner aktuellen Arbeit intensiviert Aerschmann diese Wirkung noch, indem er Objekte filmt, die er im Atelier Fribourg Nord vorgefunden hat, und die er zu einer Art sich bewegendem Totempfahl arrangiert.

Bis: 27.10.2012



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Ausgabe 10  2012
Ausstellungen Peter Aerschmann, Leyla Goormaghtigh [13.10.12-27.10.12]
Institutionen Atelier Fribourg-Nord [Fribourg/Schweiz]
Autor/in Alice Henkes
Künstler/in Leyla Goormaghtigh
Künstler/in Peter Aerschmann
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