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Hinweis
10.2012




Luzern : Paul Thek


von: Niklaus Oberholzer

  
Paul Thek · Dwarf Parade Table, 1969, Courtesy Alexander and Bonin. Foto: Stefano Schroeter


1973 lud Jean-Christophe Ammann Paul Thek (1933-1988) und seine Freunde ins Kunstmuseum Luzern. «Paul Theks Vision des Todes und der Wiedergeburt aus dem Tod ist eine Hymne, die Archetypisches und Religiöses in einer unvergleichlich eindrücklichen plastischen Realisation vereinigt», schrieb Ammann im damaligen Katalog über die Installation ‹Ark, Pyramid, Easter - A Visiting Group Show›, die als Hauptwerk zum Ereignis wurde. Die Ausstellung traf einen zentralen Nerv im Bewusstsein der Siebzigerjahre - als Konglomerat assoziationsreicher Bilder, als Gemeinschaftsarbeit einer spontan und doch einvernehmlich agierenden Gruppe und als in der Verwendung ephemerer Materialien bewusst auf Vergänglichkeit angelegte Arbeit. Das Ganze ist denn auch verschwunden. Geblieben sind nur Bruchstücke - und der Mythos. Die von Susanne Neubauer kuratierte informative und anregende Wanderausstellung ‹Paul Thek, in Process› (Duisburg, Luzern, Stockholm) geht diesem Mythos nach. Sie tut dies anhand von installativ präsentierten Fragmenten von Theks Werk (aus der Luzerner Sammlung) und anhand zahlreicher Dokumente, welche die Vernetzung des Künstlers belegen und auch Mitstreiter Theks wie Peter Hujar, Gregory Markopoulos, Linda Rosenkrantz, Harald Szeemann, Robert Wilson und andere einbeziehen.

Bis: 08.11.2012



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Ausgabe 10  2012
Ausstellungen Martin Moser, Paul Thek [11.08.12-18.11.12]
Institutionen Kunstmuseum Luzern [Luzern/Schweiz]
Autor/in Niklaus Oberholzer
Künstler/in Paul Thek
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