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Hinweis
11.2012




Milano : Fabio Marco Pirovino


von: Annette Amberg

  
Fabio Marco Pirovino · Configuration 2/7: The wild not so wild one, 2012. Foto: E. Biondi


Im multifunktionalen Ausstellungsraum des Istituto Svizzero di Roma in Mailand mit seinen grossen Fenstern und der markanten Hängevorrichtung an der Decke gastiert ein mobiler White Cube: Für seine Einzelausstellung ‹Party Povera› stellte der Basler Künstler Fabio Marco Pirovino sieben bewegliche Styroporwände auf, in die jeweils sieben einfache Holzrahmen mit hochkantigen A4-Zeichnungen unterschiedlicher Formen eingelassen sind. Zeichnungen und Wand bilden eine Einheit und während der Ausstellungsdauer werden die Elemente sieben Mal neu kombiniert. Sie tragen Titel wie ‹the pretty good one›, ‹the zig zag zug one› oder ‹the FMP (Valentina likes it) one› und sind im Saalblatt gesamthaft als 3D-Visualisierungen abgebildet. Im Raum ist die jeweilige Anordnung eine labyrinthartige Struktur zur Betrachtung von Zeichnungen, welche wiederum auf eine Bewegung im Bildraum verweisen, deren serielle Logik sich nicht direkt erschliesst. Was auf den ersten Blick eine mit minimalen Mitteln ausgeführte, streng konzeptuelle Arbeitsweise und Reflexion über Raum und Bewegung ist, wird zu einem ironischen Spiel mit Begrifflichkeiten und kunsthistorischen Bezügen rund um Freiheit, Zufälligkeit und Abhängigkeit in der Kunst. ‹Party Povera› denkt nach über den paradoxen Zustand, sich mitten in einer Situation zu befinden und diese gleichzeitig überblicken zu wollen.

Bis: 03.11.2012



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Ausgabe 11  2012
Ausstellungen Fabio Marco Pirovino Party Povera [15.09.12-03.11.12]
Autor/in Annette Amberg
Künstler/in Fabio Marco Pirovino
Link http://www.istitutosvizzero.it
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