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11.2012




Neuss : Bruno Goller


von: Sabine Elsa Müller

  
Bruno Goller · Grosse Tasse, 1957, Öl auf Leinwand


Ob Staatsgalerie Stuttgart oder Pinakothek der Moderne in München, Sprengel Museum Hannover oder Museum Ludwig in Köln: Sie alle besitzen Bilder des grossen rheinischen Malers Bruno Goller (1901-1998). Doch ist es schon eine Weile her, dass man wie jetzt dank der liebevoll aufbereiteten Einzelausstellung im Siza-Gebäude auf dem Gelände der Museumsinsel Hombroich Gelegenheit hatte, sich ganz auf die magische Bilderwelt dieses Einzelgängers einzulassen. Die letzte grosse Retrospektive war 2001 zu seinem hundertsten Geburtstag von den Krefelder Museen Haus Lange und Haus Esters und dem Kunstmuseum Winterthur ausgerichtet worden. Volker Kahmen, der mit Werner Schmalenbach zu den ausgewiesenen Kennern des introvertierten Künstlers zählt, hat mit 28 Ölbildern und 21 Zeichnungen aus einer Zeitspanne von 1922 bis 1993 exemplarische, teils bisher noch nie gezeigte Werke in einer aufschlussreichen Schau zusammengestellt. Sie stammen überwiegend aus Kahmens eigener Sammlung, die über das «Literatur- und Kunstinstitut Hombroich» in den Bestand der Insel einfliesst. Mit Goller startet Museumsleiterin Ulrike Rose die neue Reihe ‹Aus den Beständen der Insel Hombroich› - geplant sind weitere Einzelpräsentationen von Künstlern wie Arp, den Bechers, Graubner, Klapheck, Sander oder Schlemmer.

Bis: 06.01.2013



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Ausgabe 11  2012
Ausstellungen Bruno Goller [08.09.12-06.01.13]
Institutionen Museum Insel Hombroich/Raketenstation [Neuss/Deutschland]
Autor/in Sabine Elsa Müller
Künstler/in Bruno Goller
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