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12.2012




Düsseldorf : Henry Flynt


von: Katja Behrens

  
Henry Flynt · Lecture im Loft von Walter de Maria, 1963, New York. Foto: Diane Wakoski


Eine wahrhafte Premiere und kaum zu glauben: Henry Flynt (*1940), amerikanischer Konzeptkünstler der ersten Stunde, politischer Aktivist, Komponist und Musiker, Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker und Philosoph erhält im Düsseldorfer Kunstverein seine erste institutionelle Ausstellung überhaupt. Seine wortreichen Bemühungen, das Konzept von Kunst und Kultur in Frage zu stellen, scheinen nur zu gut funktioniert zu haben: In den Sechzigerjahren Teil der New Yorker Avantgarde um John Cage, La Monte Young, Marcel Duchamp u.a. und mit europäischen Fluxus-Künstlern wie George Maciunas in Kontakt, scheint er lange Zeit fast völlig vergessen worden zu sein. Die Ausstellung gibt einen Überblick über verschiedene Aspekte seines Schaffens, wobei das künstlerische Werk lediglich ein Teil des umfassenden «transdisziplinären Projekts» ist. Für die Schau, welche die Entwicklung der Konzeptkunst als kritisches Genre entlang der Arbeiten Flynts untersucht, hat der Künstler auch einige neue Arbeiten entwickelt, allerdings sind die historischen Bild- und Textarbeiten, so wie etwa die Kompositionsblätter, die spannenderen. Gleich im Eingangsfoyer hängt die Fotografie seines ‹Veramusement›, einer Lecture, die er 1963 im Loft von Walter de Maria gehalten hat.

Bis: 20.01.2013



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Ausgabe 12  2012
Ausstellungen Henry Flynt [06.10.12-20.01.13]
Institutionen Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen [Düsseldorf/Deutschland]
Autor/in Katja Behrens
Künstler/in Henry Flynt
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