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Hinweis
3.2013




Basel : Mandla Reuter


von: Yvonne Ziegler

  
Mandla Reuter · Installationsansic, 2013 ©ProLitteris. Foto: Gunnar Meier


Die Kunsthalle Basel widmet dem deutschen Künstler Mandla Reuter (*1975, Nqutu) seine erste Einzelausstellung in der Schweiz. Dieser konfrontiert uns mit unterschiedlichen Rauminterventionen: Die Saalbeleuchtung geht unvermittelt an und aus, vorhandene Öffnungen wurden geschlossen, neue angedeutet, in einen Teil der Ausstellung gelangen wir nur über den Bürotrakt. Öffentlicher Raum und Privatsphäre sind miteinander verschränkt. Stellvertretend für Brunnen im Park von Versailles sind ein kolorierter Stich, Getränkeautomaten und ein Findling ausgestellt. Der abwesende Künstler ist schlafend auf einem kleinen Foto «präsent», seine Zimmerpalme steht in der Ecke, derweil von der möglichen Existenz eines Grundstücks, das er in Los Angeles gekauft hat, nur Spuren zeugen: Dreck auf weissem Teppich, eine Blaupause des Katasterplans, ein nicht zustellbarer Brief, «No such street», Lampions, Betontorpfosten. Interessant sind auf dem Kopf stehende Fotos von dem unbebauten Umland des Grundstücks sowie ein vor dem Lastenlift der Kunsthalle stehender, aufgesockelter Aufzug. Reuters Installationen bestehen aus Elementen voller Möglichkeiten und Systemen von Verweisen in Zwischenpositionen. Wenngleich der Künstler nachvollziehbare Bezüge herstellt, wirkt vieles bemüht verkompliziert, letztlich beliebig.

Bis: 10.03.2013



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Ausgabe 3  2013
Ausstellungen Mandla Reuter [18.01.13-10.03.13]
Institutionen Kunsthalle Basel [Basel/Schweiz]
Autor/in Yvonne Ziegler
Künstler/in Mandla Reuter
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