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4.2013




Lugano : Norbert Prangenberg


  
Norbert Prangenberg · Figur, 1994-1996, Ton gebrannt, H: 122 cm, D: 98 cm ©ProLitteris


Er wünsche, seine Bilder sähen aus, «als seien sie vom Himmel gefallen». Der Maler und Bildhauer Norbert Prangenberg (1949, Rommerskirchen bei Köln - 2012) liebte das Luftige, Beiläufige und schuf doch Bilder und Skulpturen von erdverbundener Kraft. Ursprünglich als Goldschmied ausgebildet, hängte er seinen angestammten Beruf Ende der Siebzigerjahre an den Nagel und wagte, so der Titel einer Zeichnung von 1979, den ‹Aufbruch für Immer›. Seine Bilder leben von reduzierten einfachen Formen - Kreisen, Ovalen, Spiralen, Wellen, Dreiecken, Rechtecken - und zeigen eine Verwandtschaft zu Künstlern wie Joseph Beuys, Blinky Palermo oder Reiner Ruthenbeck. Seit den Achtzigerjahren entstanden nebst grossformatigen Gemälden auch plastische Arbeiten, meist Amphoren aus roh bearbeitetem und glasiertem Ton. 1993 trat Prangenberg an der Münchner Akademie der Bildenden Künste eine Professur für Keramik und Glas an. Die Galerie Zellweger Arte, die den Künstler seit 1987 verschiedentlich ausgestellt hat, widmet nun dem ehemaligen documenta 7-Teilnehmer (1982) eine Retrospektive mit Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen aus unterschiedlichen Schaffensphasen.


Bis: 13.04.2013



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Ausgabe 4  2013
Ausstellungen Norbert Prangenberg [01.01.13-13.04.13]
Institutionen Zellweger Arte Contemporanea [Lugano/Schweiz]
Künstler/in Norbert Prangenberg
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