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Hinweis
6.2013




Schaffhausen : Katharina Henking


von: Lucia Angela Cavegn

  
Katharina Henking · Transformation, 2013, Detailansicht, Ateliersituation


Die Winterthurerin Katharina Henking (*1957) unterzieht in der Ausstellung ihr bisheriges Schaffen einer kritischen Sichtung. Resultat dieser künstlerischen Selbstreflexion ist eine raumfüllende Installation, die aus vernichteten bzw. transformierten Werken besteht. Anstatt verworfene Arbeiten zu verschenken oder zu verbrennen, hat sich die Künstlerin für eine kreative, ja geradezu beispielhafte Verarbeitung ihrer künstlerischen Vergangenheit entschieden. Nicht mehr gültige Zeichnungen hat sie geschreddert und ausgemusterte Papierschnitte zerschnitten und daraus filigrane Hängeobjekte geschaffen. Dieser Akt der Befreiung und dieses künstlerische Selbst-Recycling hat etwas Bestechendes an sich: Hier hat sich eine Künstlerin neu erfunden. Die transformierten Werke werden hängend und liegend als Teil der grossräumigen, partiell begehbaren Installation gezeigt. Sie verdecken stellenweise die an den Wänden präsentierten Zeichnungen und Materialproben, deren Gültigkeit die Urheberin bis dato noch aufrechterhält. Während Henking Foyer und Südraum bespielt, ist im Nordraum Luigi Archetti mit seiner Parallelausstellung KLONG präsent.

Bis: 23.06.2013


Künstlergespräche: Luigi Archetti, 2.6., 17 Uhr, Katharina Henking, 9.6., 12.30 Uhr



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Ausgabe 6  2013
Ausstellungen Luigi Archetti, Katharina Henking [11.05.13-23.06.13]
Institutionen Vebikus Kunsthalle Schaffhausen [Schaffhausen/Schweiz]
Autor/in Lucia Angela Cavegn
Künstler/in Luigi Archetti
Künstler/in Katharina Henking
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