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9.2013




Weil am Rhein : Learning from Vernacular


von: Brita Polzer

  
Kassena Piot · Burkina Faso. Foto: Deidi von Schoewe


In Frankfurt werden im DAM mit sozialer Verantwortung gebaute Architekturen gezeigt, das Vitra Design Museum in Weil am Rhein richtet den Fokus nun auf einen ähnlichen Aspekt - die «vernacular architecture», d.h. eine einheimische und anonym erstellte Architektur. Nicht von Las Vegas, von postmodernen Bauten wie noch in den Siebzigerjahren, sollen wir lernen, sondern von Lehmhütten, Holzbauten, Steinhäusern, weltweit in optimaler Anpassung an die Umgebung erstellt. Diese überwiegend sehr einfachen Bauten rücken in den Blick, nicht nur weil sie wunderschön sind, sondern weil man von ihnen Inspirationen für nachhaltiges Bauen erhofft. Gezeigt werden vierzig detailgetreue Modelle u.a. aus China, Italien, Marokko und Mali sowie eine Auswahl zeitgenössischer Positionen bspw. von Carin Smuts, Studio Mumbai, Simon Velez oder Rural Studio. Filme, Fotografien und Pläne verdeutlichen, wie die Gebäude konstruiert sind und wie sich der Alltag der Bewohner/innen gestaltet. Ergänzend finden Rahmenveranstaltungen statt, so spricht Francis Kéré, der in Afrika geborene Architekt des Operndorfs in Burkina Faso von Christoph Schlingensief, über den Filmregisseur und Aktionskünstler und seine Vision einer neuen afrikanischen Architektur, die einheimische Traditionen mit modernem Ingenieurwissen verbinde

Bis: 29.09.2013


Vortrag Franci Kéré, 19.9., 18 Uhr



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Ausgabe 9  2013
Ausstellungen Learning from Vernacular [10.08.13-29.09.13]
Institutionen Vitra Design Museum [Weil am Rhein/Deutschland]
Autor/in Brita Polzer
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