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Hinweis
11.2013




Männedorf : Ursula Gerber-Senger


von: Lucia Angela Cavegn

  


Mit Ursula Gerber-Senger (*1958) zeigt die Kulturschüür eine weitgereiste Künstlerin, die in der Textilkunst internationales Renommee erreicht hat. Sie schuf 1981 während eines mehrjährigen Auslandaufenthaltes ihre ersten textilen Quilts. Zwischen 1992 und 1998 entstanden orthogonale Wandobjekte aus Metall und Plexiglas, deren Farbgevierte zunächst mit Seidenstoff, dann mit Metallgewebe ausgeschlagen wurden. Seit Mitte der Neunzigerjahre benutzt sie ein Verfahren, mit dem sie unter Hitzeeinwirkung den Geflechten aus Kupfer- und Stahlfäden eine breite Palette von nuancierten Farbtönen abgewinnt. Aus dem Jahr 1997 datieren ihre ersten dreidimensionalen Arbeiten, die sogenannten ‹Torsi›, bei denen das halbtransparente, in mehreren Schichten angelegte Material körperhafte Volumina andeutet. Ihre vielteiligen Figurengruppen wie ‹Transverse Movement›, 2007, ‹Present Day Nomads›, 2011, und ‹Time Flies›, 2012, stellen Menschen in Bewegung dar. Die optische Leichtigkeit des Metallgewebes unterstreicht dabei den Charakter des Flüchtigen. Ihre neueste Werkgruppe, digitale Fotocollagen, halten das Kommen und Gehen von Menschen in verschiedenen Städten fest. Der Rhythmus des Auftauchens und Verschwindens erweist sich dabei als zentrales Motiv.

Bis: 01.12.2013



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Ausgabe 11  2013
Ausstellungen Ursula Gerber-Senger [17.11.13-01.12.13]
Institutionen Kulturschüür Liebegg [Männedorf/Schweiz]
Autor/in Lucia Angela Cavegn
Künstler/in Ursula Gerber-Senger
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