Links zum Text und die Möglichkeit, diese Seite weiterzusenden, finden Sie am Ende dieser Seite


Artikel
SWISS ART AWARDS 2013


 Christoph Wachter
1966 Geboren in Zürich. Lebt und arbeitet in Berlin·1982-1987 Schule für Gestaltung und Kunst, Luzern·1988-1990 Akademieaufenthalte: Städelschule Frankfurt, Kunstakademie ­Düsseldorf·1997-1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter Akademie der Künste, Berlin·Bis 2000 Ausstellungen in der Schweiz und Deutschland, unter anderem: Shedhalle Zürich, Helmhaus ­Zürich, Musée des beaux-arts, Le Locle, Kunstverein Frechen, Kunsthaus Zürich, Art ­Frankfurt·Bis 2000 Stipendium Bildende Kunst der Stadt Zürich, Stipendium Bildende Kunst des Kantons Zürich, Werkpreis Bildende Kunst Luzern, Kiefer-Hablitzel-Stipendium

Mathias Jud
1974 Geboren in Zürich. Lebt und arbeitet in Wallisellen und Berlin·Bis 1998 Forschung und Entwicklung in der organischen Chemie und Molekularbiologie an der ETH und der Universität Zürich
Seit 2000 Zusammenarbeit Regelmässige Lehrveranstaltungen, Lectures und Workshops an Kunstakademien und Hochschulen, u.a. University of California, Berkeley, USA, UdK Berlin, HEAD, Genf, Jan van Eyck Academy Maastricht, Universität Linz, HBK Braunschweig, Universität Innsbruck, Hochschule für Gestaltung und Buchdruck, Leipzig, University of Minnesota, Minneapolis, USA, Buffalo University, NY, USA, Kunsthochschule für Medien, Köln, Piet Zwart Institut, Rotterdam


Christoph Wachter + Mathias Jud

Eidgenössischer Kunstpreis

  
#GLM (Grassroots Local Meshnet) Software, Hardware, Büchsen-Antennen, Velo mit Antennen, Computer, Autobatterie, 2013


Communities in Syrien und Ghana arbeiten bereits mit unserer Software qaul.net. Damit verbinden sich die WiFi-tauglichen Geräte zum spontanen Netzwerk. Unabhängig von Mobilfunk und Internet werden Anrufe, Chat und Filesharing möglich. Simple Büchsenantennen vergrössern die Reichweite der einzelnen Geräte. Darüber hinaus dient in der Banlieue von Paris auch ein Velo, ausgestattet mit Computer und Autobatterie, dazu, abgelegene, informelle Siedlungen zu verbinden. Gemeinsam mit dem «part des sans-part», dem Anteil der Anteilslosen, wie Jacques Rancière die Sprach- und Stimmlosen unserer Gesellschaft nennt, lässt sich ein Netz aufspannen, das einen kommunikativen Zusammenschluss anstelle des polizeilichen Ausschlusses installiert und so Unbesehenes jenseits der Unterdrückung ins Auge fasst.


Einzelausstellungen (Auswahl):
2008 Wang-Ba, Manchester Art Gallery, Futuresonic, Manchester·2010 New Nations, Kunstmuseum Thun·2010 Feind-Bild, Kunsthaus Dresden·2013 TOOLS FOR THE NEXT REVOLUTION, Substitut, Berlin·2013 part des sans part, Fabrique à Rêve, Le 6b, Saint-Denis, Frankreich·2013 #GLM, Gaîté Lyrique, Paris·2013 TOOLS FOR THE NEXT REVOLUTION, Kunsthaus Langenthal

Gruppenausstellungen (Auswahl):
2008 Der blinde Fleck, NGBK - Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin (Kat.)·2009 Cella, Complesso Monumentale di San Michele, Rom (Kat.)·2009 Bilderschlachten, Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück (Kat.)·2009 Bilderkrieg, Wilhelm-Hack Museum, Ludwigshafen (Kat.)·2010 police the police, Young Artists Biennale, Bukarest (Kat.)·2012 The big picture, Ars Electronica Festival, Linz (Kat.)·2013 Something other than photography, Edith-Russ-Haus, Oldenburg (Kat.)

Auszeichnungen (Auswahl):
2006 EMARE - European Media Artists in Residence Exchange, Werkleitz Gesellschaft, Halle (Saale)·2008 Förderpreis der Kunstministerin des Freistaates Sachsen, Cynetart, ­Dresden·2012 Stipendium Stiftung Niedersachsen für Medienkunst, Edith-Russ-Haus, ­Oldenburg·2012 Prix Ars Electronica, Ars Electronica, Linz·2012 CECEL - Council of Europe Cultural Event Label, Europarat, Strassburg·



Links

Anfang Zurück zum Anfang
Ausgabe 14  2013
Künstler/in Christoph Wachter
Künstler/in Mathias Jud
Link http://wachter-jud.net
Weitersenden http://www.kunstbulletin.ch/router.cfm?a=140201141000G2Q-26
Geben Sie diesen Link an, falls Sie diesen Eintrag weitersenden möchten.