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Hinweis
6.2014




Winterthur : Claudio Conte & Aleks Weber


  


Die Achtzigerjahre waren ein bewegtes Jahrzehnt. Es herrschte Kalter Krieg und Repression. Die Jugend opponierte gegen Establishment und «Bünzlis» und kämpfte für selbstbestimmte Räume. Die Rote Fabrik in Zürich, die Alte Kaserne in Winterthur und der Sedel in Luzern wurden damals gegründet. Es gab Alternative, Punks, Yuppies und Werbefuzzis, Heroin wurde zur Modedroge und AIDS die neue Schreckenskrankheit. Zu denjenigen, die in Winterthur den Stadtpark besetzten und die Kunstszene aufmischten, zählten Claudio Conte (1958-1995) und Aleks Weber (1961-1994), beide unangepasst und bereit zum ständigen Wandel. New York wurde ihre Wahlheimat. Weber war politischer Rebell und verbrachte nach einem Anschlag auf das Haus des damaligen Bundesrats R. Friedrich zweieinhalb Jahre in Haft. Conte suchte die Sinnlichkeit.Beide hatten eine vielversprechende Künstlerkarriere als ‹junge Wilde› begonnen, die durch ihren frühzeitigen Tod ein abruptes Ende fand. Die umfangreichen Nachlässe bilden nun den Fundus für zwei aufeinander folgende Einzelausstellungen unter dem gemeinsamen Titel ‹Kurz und heftig›. Als gemeinsame Klammer zu den Einzelausstellungen zeigen die Kurator/innen Lucia Angela Cavegn, Peter Grüter und Peter Killer exemplarische Werke von weiteren Winterthurer Kunstschaffenden, zudem Leihgaben aus der Sammlung Amsler und fotografische und textliche Zeitzeugnisse.


Bis: 22.06.2014



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Ausgabe 6  2014
Ausstellungen Aleks Weber [01.06.14-22.06.14]
Ausstellungen Claudio Conte [04.05.14-22.06.14]
Institutionen oxyd Kunsträume [Winterthur/Schweiz]
Künstler/in Aleks Weber
Künstler/in Claudio Conte
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