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7/8.2014




Zürich : Nina Haab


von: Dominique von Burg

  
Nina Haab · Fotografie der Künstlerin als ca. dreijähriges Mädchen, vom Vater geschossen


Das kunstbefrachtete Löwenbräuquartier ist um eine Ausstellungsplattform reicher. In den Räumlichkeiten des im letzten Jahr gegründeten Vereins Kunstunion werden Angaben zu Kunstwerken gespeichert, dokumentiert und im Web veröffentlicht. Die Künstlervereinigung und virtuelle Vertriebsplattform arbeitet mit Institutionen oder freien Kurator/innen zusammen, die Ausstellungen im kleinen Rahmen einer Vitrine konzipieren. Im Laufe dieses Jahres präsentiert die Kuratorin Isaline Vuille mit ‹From sand grains to rock, and back› vier Ausstellungen der jungen Westschweizer Kunstschaffenden Maxime Bondu, Nina Haab, Ayshe Kizilçay und Damián Navarro. Deren Werke befassen sich mit dem Archiv, dem Dokument und der Erzählung. Den Auftakt macht die in Genf und Giubiasco lebende Nina Haab (*1985, Bellinzona) mit Arbeiten zu Fragen der Erinnerung und der Identität. Ausgehend von Fotografien ihres ins Tessin emigrierten Vaters, erkundet sie in einer Fotostory ihren Bezug zu Zürich. Mit der grossformatigen Fotografie als kleinem Mädchen und begleitenden Texten entfacht sie einen Dialog zwischen den verschiedenen Epochen und Lebensgeschichten.


Maxime Bondu, ‹Architeuthis: a Prophecy›, 13.6.-16.8.; Damian Navarro, 29.8.-3.10., Ayshe Kizilçay, 25.10.-22.11.



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Ausgabe 7/8  2014
Autor/in Dominique von Burg
Künstler/in Nina Haab
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