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9.2014




Max Liebermann


von: Lucia Angela Cavegn

  
Max Liebermann · Karren des Badewärters, 1908, Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch


Max Liebermann (1847-1935) war der Gerhard Richter seiner Zeit: zu Lebzeiten ein gefeierter Künstler, mit Ehrungen bedacht, Rekordpreise erzielend. Nach seinem Tod änderte sich dies. In der Nachkriegszeit entsprach der deutsche «Impressionist» mit grossbürgerlicher Vita nicht dem Bild des modernen, leidenden Künstlers. Mit der Sonderausstellung ‹Max Liebermann und die Schweiz - Meisterwerke aus Schweizer Sammlungen› veranstaltet das Museum Oskar Reinhart die erste Retrospektive in der Schweiz seit rund 70 Jahren. Die Schau vereinigt über 80 Gemälde, Pastelle und Handzeichnungen - allesamt Leihgaben aus Schweizer Besitz. Nicht nur die Brüder Oskar (1885-1965) und Georg Reinhart (1877-1955), der Zürcher Gustav Henneberg (1847-1918) und die Solothurner Geschwister Gertrud Dübi-Müller (1888-1980) und Joseph Müller (1887-1977) erwarben seine Werke. Die Schau und eine Tagung thematisieren Liebermanns Rezeption sowie den Umstand, dass ein Drittel der Exponate von jüdischen Immigrant/innen in die Schweiz gebracht wurde.


Tagung ‹Fluchtgut: Geschichte, Recht und Moral›, Tagung, 28.8., Katalog mit Beiträgen von Marc Fehlmann, Christina Feilchenfeldt, Johannes Nathan und Gregor Wedekind, Hirmer-Verlag



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Ausgabe 9  2014
Ausstellungen Max Liebermann [04.07.14-19.10.14]
Institutionen Museum Oskar Reinhart [Winterthur/Schweiz]
Autor/in Lucia Angela Cavegn
Künstler/in Max Liebermann
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