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10.2014




Bern : Manon und Franticek Klossner


von: Alice Henkes

  
Manon · Die gesammelten Ängste, 2014, Installation ©ProLitteris


Geschlechterrollen und Körperlichkeit, Identität und Selbst-Inszenierung, Eros und Tod, das sind die grossen Themen, die sich durch das Werk der beiden in Bern verwurzelten Kunstschaffenden Manon und Franticek Klossner ziehen. In ihrer fast obsessiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Frau-Sein bzw. Mann-Sein, mit der eigenen Sexualität und den Möglichkeiten eigener Selbstdarstellung sind die beiden einander so nahe, dass es beinahe überrascht, dass sie noch nie in einer Gegenüberstellung zu sehen waren. Die Galeristin Béatrice Brunner lädt nun Manon (*1946) und Franticek Klossner (*1960) zu einer künstlerischen Begegnung ein. Dass dabei an gesellschaftlichen Rollenbildern und der eigenen Selbstwahrnehmung kräftig gerüttelt werden soll, deutet der Titel ‹double trouble› an. Manon, die in den Siebzigerjahren mit ihren opulenten Inszenierungen wie dem ‹lachsfarbenen Boudoir› weit über die Schweiz hinaus für Furore sorgte, hat in den letzten Jahren vor allem mit fotografisch fixierten Rollenspielen gearbeitet. Multimedia-Künstler Franticek Klossner wurde durch seine schmelzenden Selbstporträts in Eis bekannt, die sich mit der Fragilität und Vergänglichkeit der eigenen Körperlichkeit beschäftigen.

Bis: 17.10.2014



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Ausgabe 10  2014
Ausstellungen Franticek Klossner, Manon [20.09.14-17.10.14]
Institutionen Béatrice Brunner [Bern/Schweiz]
Autor/in Alice Henkes
Künstler/in Franticek Klossner
Künstler/in Manon
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