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Hinweis
10.2014




Hohenems : Acht ohne Gegenstand


von: Karlheinz Pichler

  
Maria Jansa · Metamorph, 2014, Keramik-Trigonen, Videoprojektion © ProLitteris


Der auf konstruktive und konkrete Kunst sowie Minimalismus fokussierte Otten Kunst Raum legt im Rahmen seiner aktuellen Ausstellung ‹Acht ohne Gegenstand› offen, dass eine Kunst, die auf strengen Konzepten basiert, durchaus vital, abwechslungsreich und spielerisch sein kann. Das Credo von Tone Fink etwa lautet immer wieder ‹Mit den Händen sehen und mit den Augen begreifen›. Seine abstrakt-rhythmisch, monochrom gehaltenen und teils mit Materialien wie Sand und Steinen angereicherten Acryl-Bilder verleiten in ihrer Haptik zum Betasten und Angreifen. Speziell für den Innenraum des «Öltanks», der im Freigelände des Areals steht, hat Maria Jansa ihre Installation ‹Metamorph› geschaffen. Sie besteht aus 33 im Raum verteilten Trigonen aus Keramik, die via Videosequenz in ein virtuelles Spiel von Licht und Schatten transformiert werden und sich letztlich im Soundcluster des Komponisten Gerald Futscher symbolisch auflösen. Von Herbert Meusburger ist neben ‹Verwischt & vertuscht›-Gemälden eine 17-teilige architektonische Granitskulptur zu sehen, welche die typischen Verbindungsmechanismen von Alphütten thematisiert.

Bis: 04.10.2014



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Ausgabe 10  2014
Ausstellungen Acht ohne Gegenstand [30.04.14-04.10.14]
Institutionen Otten Kunstraum [Hohenems/Österreich]
Autor/in Karlheinz Pichler
Künstler/in Tone Fink
Künstler/in Maria Jansa
Künstler/in Herbert Meusburger
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