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Hinweis
4.2015




Lausanne : Sammlung Jean Bonna


von: Katharina Holderegger Rossier

  
Hans Hoffmann · Ein Frischling, Wasser- und Deckfarbe über Steinkreide auf Pergament, 215x159 mm. Foto: Patrick Goetelen


Jedes Blatt ein Meisterwerk! Nach dem Metropolitan Museum in New York und den National Galleries of Scottland in Edinburgh zeigt die Fondation de L'Hermitage nun auch hierzulande erstmals einen Querschnitt durch eine der erstaunlichsten Schweizer Sammlungen jüngeren Datums. Die Liebe zum Papier führte den Bankier J. Bonna (*1945, Genf) über den Kunstdruck zur Altmeisterzeichnung. Anders als bei seiner Bibliothek, in der er die ganze französische Literatur in ganzer Breite zu dokumentieren sucht, folge er beim Kauf der einmaligen Blätter allein seinem Geschmack. Verrät sich darin in den Augen seiner Konservatorin N. Strasser «ein heimgekehrter Gemäldesammler», ist es laut dem Spezialisten D. Radrizzani vor allem ein «Mann, der berührt werden will». Gewiss überwiegen in der von diesen gemeinsam mit der Direktorin der Fondation S. Wuhrmann kuratierten Schau vollendete Zeichnungen mit anmutigen Motiven wie Frauen, Landschaften und Kindern. Besonders emblematisch ist dabei das reizende Wildschweinchen Hans Hoffmanns (1530-1591/2). Der enzyklopädische Hang schlägt aber auch in dieser Sammlung durch. Durch alle Schulen und Techniken von Raphaël bis Gauguin bietet sie in der Tat einen fast schwindelerregenden Gang durch 400 Jahre Kunstgeschichte.

Bis: 25.05.2015



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Ausgabe 4  2015
Ausstellungen Von Raphaël bis Gauguin [06.02.15-25.05.15]
Institutionen Fondation de l'Hermitage [Lausanne/Schweiz]
Autor/in Katharina Holderegger Rossier
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