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9.2015




Mezières : Paradis & Utopies


von: Alice Henkes

  
Georges Steinmann · The Soul of Remedies, 2015, Installation ©ProLitteris


Ein Herrenhaus im Freiburgischen beherbergt das Tapetenmuseum Mézières. Die einstigen Hausherren liessen die Salons und Säle ab 1780 mit eleganten Tapeten nach Pariser Mode dekorieren. Einige der Tapeten haben sich erhalten. Zusätzlich zu dieser Dauerpräsentation veranstaltet das Museum Wechselaussstellungen mit zeitgenössischen Kunstschaffenden, die mit ihren Werken auf die besonderen Räume des Hauses reagieren. Die Kuratorin Esther Mara Jungo hat sich daran gemacht, mit Werken von über vierzig Kunstschaffenden das einstige Herrenhaus und seinen Garten in ein veritables Kunst-Paradies zu verwandeln. Die Bandbreite der künstlerischen Positionen ist enorm und reicht von Albrecht Dürer und Meret Oppenheim zu Franz Gertsch, Peter Wüthrich und Isabelle Krieg. Entstanden ist ein Projekt, das den Rahmen herkömmlicher Ausstellungen lässig ausweitet. Die Schau versteht sich als Laboratorium, in dem neue künstlerische Herangehensweisen ausprobiert werden. So hat Beatrice Maritz ein Bett aufgestellt, in dem man liegen und ein Fotobuch betrachten kann. Es gibt mehrere Projekte, die in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung entstanden sind, so ein Insektenhotel. Es steht im Garten, der ebenfalls gestaltet wurde und eine zentrale Rolle in der Ausstellung spielt, denn was wäre ein Paradies ohne Garten?

Bis: 30.08.2015



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Ausgabe 9  2015
Autor/in Alice Henkes
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