Links zum Text und die Möglichkeit, diese Seite weiterzusenden, finden Sie am Ende dieser Seite


Hinweis
12.2015




Berlin : Von Hockney zu Holbein


von: Niklaus Oberholzer

  
Anthony Caro · The Last Judgement Sculpture, 1995-1999, 25 Skulpturen, Installationsansicht Martin-Gropius-Bau. Foto: Mathias Völzke


Rund 17'000 Werke soll die Sammlung Würth umfassen. Über 400 davon sind nun zu sehen. Dass berühmte Namen auf der Liste figurieren, deutet schon der werbewirksame Ausstellungstitel ‹Von Hockney zu Holbein› an. Nebst weiteren Leuchttürmen wie Arp, Bill, Christo, Moore, Tinguely gibt es eigentliche Wunderkammern (u.a. mit Tomi Ungerer) und natürlich auch eine Präsentation des weltweit mit 60'000 Beschäftigten agierenden Schrauben-Unternehmens Würth, für das Reinhold Würth ein ebenso weit gespanntes Kunstprogramm entwickelte: Auch den Schweizer Niederlassungen in Arlesheim, Chur und Rorschach sind Kunstinstitutionen mit hohem Vermittlungsanspruch beigesellt. Unter den Exponaten finden sich absolute Meisterwerke - darunter, präsentiert in einem eigentlichen Andachtsraum und gleissendem Spotlicht ausgesetzt, Holbeins ‹Darmstädter Madonna›. Den Lichthof nimmt Anthony Caros ‹Last Judgment Sculpture›, 1955-1999, ein - ein schwarz-düsterer Blick auf Balkankriege und andere Krisenherde. Es gibt Renaissance-Porträts, Surrealistisches, Expressionistisches, Abstraktes, britische Skulptur, aber auch Unbekanntes. Ob dieser Fülle ist eine klare Linie in Bezug auf künstlerische Haltung, Inhalt oder auch Qualitätsniveau allerdings kaum auszumachen.

Bis: 10.01.2016



Links

Anfang Zurück zum Anfang
Ausgabe 12  2015
Ausstellungen Von Hockney bis Holbein (Sammlung Würth) [11.09.15-10.01.16]
Institutionen Martin-Gropius-Bau [Berlin/Deutschland]
Autor/in Niklaus Oberholzer
Weitersenden http://www.kunstbulletin.ch/router.cfm?a=15112723423340Q-22
Geben Sie diesen Link an, falls Sie diesen Eintrag weitersenden möchten.