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12.2015




Bern : Pascal Danz


von: Alice Henkes

  
Pascal Danz · für David (5), 2012, Öl auf Leinwand, 140x100 cm ©ProLitteris


Seine Bilder sind verführerisch und konzeptuell zugleich: Pascal Danz (1961-2015) hat sich stets mit dem Verhältnis von Abstraktion und Gegenständlichkeit beschäftigt, mit der Wahrnehmung und dem, was das Gehirn beim Betrachten dem Gesehenen hinzufügt. Als Ausgangslage für seine forschende Malerei nutzte er Fotos, vorzugsweise von Orten oder Objekten, die er real nie gesehen hatte. So entstanden Gemälde, die Strassenzüge, Gebäude oder Blumensträusse zeigen und dabei doch ganz auf abstrakten Ideen wie Raum, Stimmung, Farbe und Licht aufbauen. Denn nicht die Abbildung des Sichtbaren allein war für Danz von Interesse. Seine Bilder versuchen immer auch zu fassen, was an Stimmung in ihnen mitschwingt und fühlbar wird. Er selbst bezeichnete seine Arbeiten als «Gedankengebäude», ein Ausdruck, der den Anspruch, über das rein Visuelle hinauszugehen, betont. Das Kunstmuseum Bern ehrt den kürzlich verstorbenen Künstler mit einer Ausstellung im ‹Fenster zur Gegenwart› im Progr. Anhand von Arbeiten aus dem Besitz des Kunstmuseums sowie Leihgaben von Bernhard Bischoff beleuchtet die kleine Schau typische Themen und spezifische Arbeitsweisen des Künstlers.

Bis: 06.12.2015



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Ausgabe 12  2015
Ausstellungen Pascal Danz [09.11.15-06.12.15]
Autor/in Alice Henkes
Künstler/in Pascal Danz
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