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Hinweis
5.2016




Altdorf : Edith Flückiger, Germaine Koh


von: Niklaus Oberholzer

  
Edith Flückiger · Als sie die Augen aufschlägt... 2016, 4-Kanal-Videoinstallation; Sound: Beni Mosele; mit Ralph Kühne


Die Ausstellung ‹(im)mobil› ist ein Brückenschlag von Kontinent zu Kontinent, zwischen Kanada und der Schweiz: Die Luzernerin Edith Flückiger (*1960) und die Kanadierin Germaine Koh (*1967) starteten das Unternehmen 2014 in Halifax und lassen nun in Altdorf eine Fortsetzung folgen. Flückiger zeigt hier neben einigen älteren Arbeiten in einer neuen Vier-Kanal-Videoinstallation, begleitet von einer reichen Tonspur, Bilder einer Wald- und Seenlandschaft, die sich in stetem Fluss und in schönem Rhythmus verändert, sich spiegelt und von Regen- und Nebelschleiern überlagert wird. Die Künstlerin ermöglicht den Besuchenden ein schönes sinnliches Erleben, das allerdings über die eingestreuten Textfragmente durchaus auch brüchig werden kann. Germaine Kohs meist konzeptuelle Arbeiten sind breit gefächert. Zwei Beispiele: In ‹Fair-weather forces (water level)› thematisiert sie den Brückenschlag, indem sie die Gezeiten an der kanadischen Westküste auf die kaum wahrnehmbare Bewegung der Kordel einer ihrer Skulpturen in Altdorf überträgt. In ‹Wall Of Uri› führt sich Koh selber in den kulturellen örtlichen Kontext ein: Die breite Wand bietet knappen Raum für eine Wohnung, die in etwa zeigt, mit wie wenig ein Mensch auskommen kann und oft muss. Zugleich ist ‹Wall Of Uri› Träger für Aquarelle Heinrich Danioths.

Bis: 15.05.2016



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Ausgabe 5  2016
Ausstellungen Edith Flückiger, Germaine Koh [05.03.16-15.05.16]
Video Video
Institutionen Haus für Kunst Uri [Altdorf/Schweiz]
Autor/in Niklaus Oberholzer
Künstler/in Edith Flückiger
Künstler/in Germaine Koh
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