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5.2016




Bonn : Pina Bausch


von: Katja Behrens

  
Pina Bausch · Tablet, 1960, Choreografie von Paul Taylor, Kostüme von Ellsworth Kelly, ­Spoleto, Italien ©Pina Bausch Foundation


Ihr Tod vor sieben Jahren war ein Schock. Zu Recht gilt Pina Bausch (1940-2009) als eine der international einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Aufführungen, einer Mischung aus Tanz, Theater und Akrobatik, Sprache und Gesang, mit unvergesslichen Bühnenausstattungen, verwunschenen Kostümen und mit grossen Gefühlen hat sie das Publikum immer wieder tief und nachhaltig berührt. Unter Mitwirkung des Sohnes Salomon Bausch hat die Bundeskunsthalle Bonn nun eine Ausstellung konzipiert, die erstmals das Wirken der Tanzpionierin in einer Museumsschau würdigt. Herausgekommen ist eine liebevolle Präsentation, die erstaunlich gut funktioniert. In den vielen Ausschnitten und Schnipseln von Reisen, Aufführungen und Proben, den alten und neuen Filmen, den Text-, Ton- und Bildfragmenten, Requisiten und Szenenfotos, die zu sehen und zu hören sind, erschliesst sich anschaulich die improvisierende und offene Arbeitsweise der Choreografin, werden Entstehungs- und Entwicklungsprozesse sichtbar. Und es wird klar, das waren ihr Leben und ihre Leidenschaft: «Es ist so schön und schwer, beides», sagt Pina Bausch einmal in einem Interview. Und unwillkürlich fragt man sich, warum man nicht öfter für einen Abend nach Wuppertal gefahren ist.

Bis: 24.07.2016



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Ausgabe 5  2016
Ausstellungen Pina Bausch und das Tanztheater [04.03.16-24.07.16]
Institutionen Kunst- und Ausstellungshalle [Bonn/Deutschland]
Autor/in Katja Behrens
Künstler/in Pina Bausch
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