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10.2016




Digitale Kunst - Projekt des Monats/Michael Mandiberg - Print Wikipedia


von: Claudia Jolles

  
Michael Mandiberg · Print Wikipedia, seit 2015


Wikipedia polarisiert. Während die einen das Onlinelexikon als unzuverlässige pseudowissenschaftliche Ansammlung von Artikeln geschwätziger Laien und Halbwisser taxieren, schätzen die anderen die schnell verfügbaren und üppig verlinkten Informationen zu jedem erdenklichen Stichwort. Doch was wohl niemand bestreiten würde, ist die unglaubliche Fülle an Material, die seit Wikipedias Lancierung 2001 über eine kollektive Leistung zusammengekommen ist. Denn jeder Beitrag generiert weitere Einträge. Dies lernt, wer selbst einen Text einfügen möchte: Vernetzung ist alles. Was bei wissenschaftlichen Texten die Fussnoten, sind bei Wikipedia die Links. Ohne Links wird der Text in Kürze gelöscht. Wie viele Bände füllt das Lexikon? ­Michael Mandiberg (*1977, Detroit) wollte es wissen. Der amerikanische Künstler und Programmierer entwickelte eine Software, mit der er die englische Version von Wikipedia ausdrucken konnte, inklusive Inhalts- und Autorenverzeichnis. 2015 füllte die englischsprachige Version bereits rund 7600 Bände à 700 Seiten. Dieser Lesestoff wird uns nie ausgehen!



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Ausgabe 10  2016
Autor/in Claudia Jolles
Künstler/in Michael Mandiberg
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