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Hinweis
10.2016




Basel : Federica Marangoni


von: Hans-Dieter Fronz

  
Federica Marangoni · Go Up, 2016, Licht­installation, Courtesy Galerie Eulenspiegel


Eine Leiter aus Neonröhren. An der Aussenwand eines leer stehenden Gebäudes am Rümelinsplatz strebt sie in die Höhe, bis unter den Dachvorsprung. In der Mitte der rot leuchtenden Gerätschaft ist der geometrisch stilisierte Schriftzug «GO» zu lesen. Den Abschluss ganz oben macht das Wörtchen «UP».
Go up! Das kann nur im übertragenen Sinn gemeint sein: als Aufforderung zur Erhebung von Blick und Seele. Denn zum Klettern ist ­Federica Marangonis (*1940, Padova) Installation nicht geeignet. Die Multimedia-Künstlerin arbeitet gern mit Licht - ob Neonröhre oder LED-Leuchte. In ihrer farbintensiven Installation, die in etwas geringerem Massstab 2013 bereits die Mailänder Kunstakademie verschönte, klingt Dan Flavins Leuchtröhren-Kunst, in den Schrift­elementen Jenny Holzer an; und auch Brancusis ‹Unendliche Säule› ist nicht fern. Ähnlich hoch war letztes Jahr ‹The Leading Thread› in Venedig. Von einer mannshohen Spule zog sich ein roter Lichtfaden an der Marmorfassade des Ca'Pesaro in Marangonis Heimatstadt in die ­Höhe. Nach Basel geholt hat die Künstlerin, die mit einer Performance auch schon im MoMA in New York auftrat, Gregor Muntwiler, der mit seiner einen Steinwurf von der Installation entfernt gelegenen Galerie Eulenspiegel im November das 15-Jahr-Jubiläum feiert.

Bis: 26.11.2016



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Ausgabe 10  2016
Ausstellungen Frederica Marangoni [08.06.16-26.11.16]
Institutionen Galerie Eulenspiegel [Basel/Schweiz]
Autor/in Hans-Dieter Fronz
Künstler/in Frederica Marangoni
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