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Hinweis
6.2017




Bern : Martin Ziegelmüller


von: Alice Henkes

  
Dorothe Freiburghaus und Martin Ziegelmüller im Kunstkeller Bern, 2017


Die Farben sind gedämpft, herbstlich warmes Rot und Braun oder auch winterliches Weiss und Blau dominieren die Ölgemälde von Martin Ziegelmüller (*1935, Graben/Herzogenbuchsee), die Landschaften um den Bielersee oder vom Jura wiedergeben. Ziegelmüller ist ein Meister in der Kunst, die Lichtstimmungen der Natur mit all ihren Zwischentönen in Ölfarbe zu fassen. Nur zur jetzigen Jahreszeit will dieser Farbklang von Braun und Weiss so gar nicht passen, wohl aber zum Zeitpunkt der Ausstellung: Mit der Präsentation verabschiedet sich Dorothe Freiburghaus als Galeristin von der Kunstszene. Ihr Kunstkeller Bern, 47 Jahre lang ein Ort für künstlerische Experimente und Gespräche, ein Treffpunkt und Spiegel der Berner Kultur, schliesst seine schwere Holztür.
Kunstschaffende wie Ziegelmüller pflegten stets einen engen Austausch mit der engagierten Galeristin. Die langen, oft kritischen Diskussionen seien stets befruchtend gewesen, sagt er. Der in Vinelz lebende Maler war auch der erste Künstler, mit dem Freiburghaus 1970 ihre Galerie eröffnete. Sie zeigte meist figurative Maler und holte daneben auch Positionen wie den englischen Bildhauer Henry Moore oder den österreichischen Künstler Alfred Hrdlicka nach Bern. Doch öfter als internationalen Stars stand der Kunstkeller der Schweizer und Berner Szene offen.

Bis: 10.06.2017


Kunstkeller, bis 10.6. (Finissage,13–17 Uhr)



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Ausgabe 6  2017
Ausstellungen Martin Ziegelmüller [29.04.17-10.06.17]
Institutionen Kunstkeller/art-room [Bern/Schweiz]
Autor/in Alice Henkes
Künstler/in Martin Ziegelmüller
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