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Hinweis
10.2017




Steckborn : Peripherie


von: Lucia Angela Cavegn

  
Alex Meszmer / Reto Müller · Kein schöner Land, Installation mit Kissen aus Landschaftsmalerei und Sound, 2017 ©ProLitteris


Mit der Ausstellung ‹Peripherie: Von den Rändern her denken› rückt das Haus zur Glocke unter der Leitung der Künstlerin-Kuratorin Judit Villiger die Peripherie in den Fokus und thematisiert seine eigene geografische Lage am Untersee, an der Deutsch-Schweizerischen Grenze. Das Projekt, das ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Lesung und Wanderkonzert einschliesst, befragt anhand der Werkgruppen von Sandra Capaul, Alex Mesz­mer/Reto Müller und Navid Tschopp sowohl die Bedeutung von geografischen Randzonen - überhaupt von Rändern, Grenzen und Übergängen - wie auch allgemein Entstehungsbedingungen zeitgenössischer Kunst. So reflektiert Navid Tschopp die Schnittstelle von analoger und digitaler Äusserung und begibt sich auf die Suche nach dem eigentlichen «Ort der Kunst». Sandra Capaul beschäftigt sich in ihren ästhetischen Recherchen mit den Rändern von Wahrnehmung. Sie setzt sich mit den Umrissen von Alltagsgegenständen auseinander und setzt dabei die Grenze zwischen Wiedergabe und Verfremdung neu. Alex Meszmer und Reto Müller befassen sich mit der Einwanderung von Neophyten und bringen diese mit der Aneignung des Exotischem als etwas Einheimisches in Verbindung, indem sie Einblicke in die Herkunft regionaler Pflanzen geben.

Bis: 22.10.2017



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Ausgabe 10  2017
Ausstellungen Peripherie: Von den Rändern her denken [30.09.17-22.10.17]
Institutionen Haus zur Glocke [Steckborn/Schweiz]
Autor/in Lucia Angela Cavegn
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