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Hinweis
10.2010




Paris : Les choses dont nous ne savons rien encore


von: J. Emil Sennewald

  
Vincent Ganivet · Palette de Parpaings (mur), 2004, CNAP , Paris. Foto: Galerie Corentin Hamel


Traumlage, alle Chancen, schwache Wirkung - wenige Worte beschreiben den auf Kuenstlerinitiative vor sechs Jahren entstandenen Point Ephemere mit seinen Versuchsraeumen, in denen Tanz, Theater, Musik und Kunst sich anhand von Residencies, Proben, Konzerten oder Mini-Festivals ueberkreuzen - durchaus mit auch mal fragwuerdigem Ergebnis. Jetzt nutzt das nationale Zentrum fuer bildende Kunst (CNAP), eine staatliche Sammlung und Foerderinstitution, das Potenzial des in einem ehemaligen Baustoffhandel untergebrachten Kulturzentrums. Studenten des Masterstudiengangs der Universitaet Paris IV haben die Pandorabuechse der Sammlung geoeffnet und ihren Inhalt im Point Ephemere ausgestellt. Heraus kamen: Aufbauanleitungen, Protokolle, Instruktionen. Diese seit 1960 entstandene Sonderform des Ready-made nehmen viele nachgeborene Kuenstler mit engagierter Absicht wieder auf. , sind sehenswert: Vom Heavy-Metal-Maler Damien Deroubaix, der auf Neonorange "Proletaires " an die Wand pinseln laesst, ueber Ceal Floyer, der den Kurator im Supermarkt weisse Waren kaufen laesst, und dann nur den Kassenzettel ausstellt, bis hin zu Vincent Ganivets Konstellation aus Hohlblocksteinen.

Bis: 03.10.2010



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Ausgabe 10  2010
Ausstellungen Les choses dont nous ne savons rien encore [17.09.10-03.10.10]
Institutionen Point Ephémère [Paris/Frankreich]
Autor/in J. Emil Sennewald
Künstler/in Vincent Ganivet
Künstler/in Damien Deroubaix
Künstler/in Ceal Floyer
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