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9.2013




Thun : August Macke und die Schweiz


von: Sonja Gasser

  
August Macke, Kolonnade mit Segelboot II, 1913/14, Ölfarbe auf Holz, 35x26 cm


Mit Blick auf die Tunisreise, die längst zu einem kunsthistorischen Fixpunkt geworden ist, wird August Macke (1887-1914) in einem Atemzug mit seinen Reisekumpanen Paul Klee und Louis Moilliet genannt. Die gute Freundschaft der drei Künstler erstaunt aufgrund der zeitweiligen geografischen Nähe wenig. Insbesondere Moilliet und Macke, die am Thunersee in Gunten bzw. in Oberhofen lebten oder die Ferien verbrachten, pflegten einen intensiven, für ihr Schaffen befruchtenden Kontakt. Der Aufenthalt Mackes am Thunersee von Oktober 1913 bis Mai 1914 ist zum ersten Mal der Schwerpunkt einer Ausstellung. Mittels Zeichnungen, Aquarellen und Gemälden, ergänzt durch ausführliche Wandtexte, Zitate sowie Werke seiner Zeitgenossen, wird das Thema umfassend ausgebreitet und mit wandgrossen Fotos atmosphärisch illustriert. Entstanden ist eine sorgfältig recherchierte Ausstellung, die einen interessanten Aspekt aus dem Leben des bekannten Künstlers aufgreift und die künstlerische Bedeutung des Thunersees neu ins Licht setzt. Gleichzeitig wird deutlich, dass der früh verstorbene Macke einen substantiellen Beitrag zur Kunst der Moderne geleistet hat.

Bis: 01.09.2013



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Ausgabe 9  2013
Ausstellungen August Macke und die Schweiz [25.05.13-01.09.13]
Institutionen Kunstmuseum Thun [Thun/Schweiz]
Autor/in Sonja Gasser
Künstler/in August Macke
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