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Hinweis
11.2014




Stans : Anton Egloff


von: Sonja Gasser

  
Anton Egloff · Besuch, 1999-2007, 32 Zeichnungen, Bleistift, Kugelschreiber und Lack auf Papier, 40x57,1 cm und 40,4x57,8 cm


Anton Egloff (*1933, Wettingen) kombiniert zwei Sternbilder zu abstrakten plastischen Gebilden, die vielfältige Arrangements im Raum zulassen. Orientierung und Himmelsrichtungen tauchen in seinem Werk immer wieder auf und sind auch in der von Marianne Wagner kuratierten Ausstellung mehrmals anzutreffen. Wiederholung, Variation und Verbindung einzelner Elemente ziehen sich durch die Werke und umfassen das plastische Schaffen genauso wie das zeichnerische. Interessiert an Sprache - oder eben gerade an deren Auslöschung - bleiben von Wörterbucheinträgen nur die Satzzeichen übrig, die einen eigenen Rhythmus und eine eigene Ästhetik entwickeln. Selbst der Gedankenstrich verselbständigt sich, schwebt wörtlich im Raum und füllt doch nur die Leerstelle zwischen zwei Ausstellungsräumen.
Eine lange Serie von Zeichnungen gibt Einblick in verschiedene Zustände des Ateliers. Aufgeführte Namen von Persönlichkeiten stehen für fiktive Atelierbesucher, die den Luzerner Künstler begleiten und inspirieren. Es entstehen Wechselbeziehungen zwischen den Zeichnungen und weiteren ausgestellten Werken sowie auf einer Metaebene zur Kunst- und Kulturgeschichte. Die vielfältigen Referenzen und Konstellationen, die in Egloffs Œuvre angelegt sind, erlauben, den Rundgang an beliebiger Stelle zu starten und unterschiedlich zu entdecken.

Bis: 18.01.2015



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Ausgabe 11  2014
Ausstellungen Anton Egloff [28.09.14-18.01.15]
Institutionen Winkelriedhaus/Pavillon [Stans/Schweiz]
Autor/in Sonja Gasser
Künstler/in Anton Egloff
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