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Ausstellung Forget Me Not - Sara Liz Marty

Lesung mit Anna Rosenwasser

Sonntag, 24. September, 14 Uhr:
Die LGBTQ-Expertin und feministische
Autorin liest aus ihrem «Rosa Buch – Queere Texte von Herzen».

Zur Ausstellung FORGET ME NOT

von Sara Liz Marty

Wir waren sofort fasziniert von Sara Liz Martys (1989) Arbeiten, als wir sie an der letztjährigen Ausstellung des Vereins Kunstpause sahen. Weshalb? Weil ihre Werke uns direkt berührten und ihre Bildsprache neuartig und unverwechselbar ist. Sara Liz Marty entdeckte ihre Liebe zum textilen Arbeiten während des gestalterischen Vorkurses an der Hochschule Luzern. Sie lebte und studierte zehn Jahre in Bath und London (UK) und schloss das Masterstudium Fashion Futures an der Londoner University of the Arts mit Auszeichnung ab. Seit 2020 lebt und arbeitet sie wieder in ihrem Heimatort Zug. Wer bin ich, was macht mich aus, wohin gehöre ich – die Suche nach der persönlichen Identität ist zentral im Schaffen von Sara Liz. Welchen Einfluss schwindende Erinnerungen auf die Identität haben, steht im Zentrum ihrer neuesten Arbeit «Forget Me Not». Im letzten Jahr wurde bei ihrer Mutter Demenz diagnostiziert. Seither gehen die Künstlerin und die Mutter auf Spaziergänge, bei denen die Frage «Was möchtest du nicht vergessen?» im Zentrum steht. Nebst der Mutter-Tochter Beziehung hält Sara Liz auch die oft gesichtete Vergissmeinnicht-Blume fotografisch fest. Für ihre Arbeit «Filling the Void» führte Sara Liz Gespräche mit Menschen aus den Londoner LGBTQIA+ Community. Sie wollte wissen, was es braucht, um sich komplett und zugehörig zur Gesellschaft zu fühlen, und welche Rolle die Community, sexuelle Orientierung oder der Kleidungsstil bei der Identitätssuche spielen.

Aus Fotografien von Menschen oder Gegenständen erstellt Sara Liz digitale 3D-Visualisierungen, welche durch weitere Bearbeitungsschritte jeweils stark reduziert und verpixelt werden. Manche dienen als Vorlage für textile Interpretationen. In der Galerie sind feinfühlige Fotoarbeiten und Stickereien zu sehen, die Facetten, Höhen und Tiefen der Identitätssuche unmittelbar erlebbar machen. Wir freuen uns sehr auf die Ausstellung mit der jungen,talentierten Zuger Künstlerin.

Weitere Anlässe während der Ausstellung

Performance «das erbe» mit Antonia Röllin und Benjamin Pogonatos

Sonntag, 29. Oktober, 14 Uhr
Die Galerie ist bis 16 Uhr geöffnet.

Finissage
Sonntag, 5. November, 14 – 17 Uhr

 

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