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Robert Zünd und Tobias Madörin - Bellevue?

Thematisiert man heute Natur, denkt man nicht nur an Idyllen, sondern auch an Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung oder Artensterben. Die Gegenüberstellung von Robert Zünds Landschaftsmalerei und Tobias Madörins Fotografie bietet daher mehr als neue Einblicke in deren Schaffen. Sie regt zur Refle­xion unseres Naturverständnisses an.

Roland Roos - Über Wege, Zonen der Kooperation auszustellen

Nicht dass Roland Roos' Arbeiten nicht bildmächtig wären! Doch eigentlich entfalten seine eher unkonventionellen künstlerischen Unternehmungen ihr Potenzial in der konkreten Realisierung und der Teilnahme der darin Involvierten. Daher erscheint auch die Erzählung, die sprachliche Schilderung von Idee und Umsetzung, Umständen und Zusammenhängen ein probates Mittel, um sich den Projekten von Roos anzunähern. Vielleicht gerade weil diese oft eine Art visuellen Entzug praktizieren.

David Claerbout - Real Time

David Claerbout ist in der Schweiz kein Unbekannter. Die animierte Videoinstallation ‹Oil Workers› wurde in ‹Future Present› im Schaulager gezeigt. In diesem Sommer waren zwei Grossprojekte zeitgleich in Basel zu sehen: eine Neuinterpretation von Disneys Verfilmung des Kinderbuchklassikers ‹Dschungelbuch› und die Echtzeit-Installation ‹Olympia›. Die Präsenz von ‹Olympia› dauert im Schaulager in Echtzeit an.

Basel/Münchenstein — Schaulager Basel01.06.2017—22.10.2017

Peter Roesch - Die Kraft von leisen Tönen und energetischen Farben

Die künstlerische Arbeit von Peter Roesch ist das Werk eines ­Suchenden in eigenen und fremden Bildwelten. Immer wieder befragt er das Bild und treibt damit einen steten Wandel von Weiterentwicklung und Formfindung an. Die meist grossformatigen Malereien scheinen spontan entstanden zu sein. Dieser Eindruck täuscht, denn die Kompositionen werden in ­einem langen Prozess entwickelt. In der Galerie Marlene Frei in ­Zürich zeigt der Künstler nun eine konzentrierte Auswahl seines Schaffens, welche die innere Kohärenz der Werke deutlich werden lässt.

Kunstklima - Dresden

Ich sitze in meinem Atelier, die Tür zu unserem struppigen Gärtchen geöffnet. Die Erde bebt. Hinter dem Gärtchen tut sich eine riesige Baustelle auf. Auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände werden zwei Schulen für 2000 Schüler/innen gebaut. Das ist ein gutes Sinnbild für die Umbrüche in dieser Stadt.

IRWIN - La géopolitique comme axede travail du collectif slovène

‹IRWIN, How to Read a Map› au centre d'art Pasquart est le dernier volet d'une série de quatre expositions retraçant les activités du collectif slovène IRWIN de sa fondation en 1983 jusqu'à nos jours. C'est la première présentation d'envergure du collectif en Suisse et se concentre plus particulièrement sur l'influence de la géopolitique dans leur travail.

You you can can not not have have both - L'odore e il suo contrario

A Locarno la rada presenta un’esposizione di Sophie Jung e ­Elodie Pong curata da Riccardo Lisi e parte del programma ­annuale ‹As a trend, as a friend, as a known enemy›. Le due ­artiste collaborano in un lavoro osmotico e creano un continuum che interroga le funzioni del linguaggio.

Quinn Latimer - Kunstkritik als Selbstporträt?

Quinn Latimer, Herausgeberin der documenta-Publikationen, bewegt sich schreibend ebenso in der Kunstkritik wie in der ­Poesie. Ihre Kunst, die kritische Stellungnahme mit einer ­hohen Sensibilität für den Eigensinn der Wörter zu verbinden, war ­Anlass eines Gesprächs - über die Macht von Sprache und über Subjektivität in der Kunstkritik.

Maja Rieder - Dynamische Räume und luftige Leere
Besprechung

Aus angenehm ziehenden Linien, die von links unten nach rechts oben und von links oben nach rechts unten verlaufen, ergibt sich ein symmetrisches Kreuz, das beliebig vergrösser- und verkleinerbar ist. Kommen Farbe und weitere Bezugsorte hinzu, schafft Maja Rieder aus Einfachheit bestechende Komplexität.
Basel/Münchenstein — Kunsthaus Baselland15.09.2017—12.11.2017

Jakob Kolding - Ein Kunstwerk aus Fussnoten

Kurz nach 2000 realisierte der dänische Künstler Jakob Kolding militante Werke zum Schicksal des utopistischen Städtebaus der 68er-Generation im Centre d’édition contemporaine in Genf. Jetzt gastiert er am selben Ort mit einer theatralischen Installation, in der das Raumthema erweitert und vertieft erscheint.