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Omar Ba — Afrika meisterhaft ins Zentrum gerückt

Die Malerei von Omar Ba, erlernt an der Nationalen Kunstschule in Senegal, war von Anfang an Metamorphose. Ihr einziges Motiv war zunächst ein Lebensbaum, der auf dunklem Grund in leuchtenden Farben an der Grenze des Erkennbaren wuchs und trieb. Nach einer Kooperation in Dakar mit dem Schweizer Maler Claude Sandoz lockte dieser ihn an die Kunsthochschule in Genf, doch dort verstand niemand sein Informel. Omar Ba blieb sich dennoch treu. Er begann, den Hintergrund seines Schaffens motivisch in die Bilder einzuflechten, um Interpretationsansätze zu liefern und sein stets gegenwärtiges Hoffnungsbild weiterzugeben. Nun ist es eine Stärke seiner Kunst, dass in sie alles einfliessen kann.

Kunst und Klima — Das Flims von morgen gestalten

Im Schatten des Klimazusammenbruchs die Welt von morgen gestalten: Die Ausstellung ‹Räumliche Solidaritäten› erzählt von den Auswirkungen des Klimawandels auf die Region Flims. Mit ermutigenden lokalen Projekten schafft sie aber vor allem auch Raum für positive Zukunftsvisionen.

Kunsthochschulen — Vertrauen, Verständigung, Einsatz an der HEAD in Genf

Die HEAD leuchtet weit über die Grenzen der Westschweiz, glänzt mit Preisen und Prestige. Sie ist 2007 aus einem Zusammenschluss der vormaligen Genfer Hochschulen für bildende und für angewandte Kunst entstanden. Im neuen Gefüge verfolgt der Studiengang Kunst den Kurs kooperativer Bildung zu engagierter Selbstständigkeit.

Genève — HEAD — Genève

Ubermorgen — Irritation und Provokation mit Netzkunst

Seit den 1990er-Jahren versteht Ubermorgen das Internet als künstlerisches Medium und hat damit im Bereich der Netzkunst international Pionierarbeit geleistet. Der Hauptpreis der Pax Art Awards 2023 zeichnet im HEK in Basel ein Künstlerduo aus, das mit seinen Aktionen Reaktionen hervorruft und medienwirksam Aufmerksamkeit generiert.

Neue Auftraggeber:innen — Lange Prozesse für punktgenaue Landungen

Kunst im öffentlichen Raum ist oft umstritten. Was den Spezialist:innen gefällt, kann beim Publikum durchfallen. Die Neuen Auftraggeber:innen setzen darum auf Partizipation. Anlässlich des ersten Deutschschweizer Projekts erläutert Yasmin Afschar, Mediatorin des Programms, dessen Ansätze.

Ella Maillart — Dialogue avec deux artistes contemporaines

Le Musée Rath propose trois regards de femmes, trois voyageuses avec pour figure centrale la genevoise Ella Maillart. La confrontation entre les archives de la célèbre aventurière et les travaux d’Anne-Julie Raccoursier et Pauline Julier ramènent au présent la violence de notre environnement et nous raconte un avenir fragile.

Sarah Brahim — Danza degli opposti

La Bally Foundation a Lugano presenta la prima esposizione personale in Svizzera dell’artista Saudita-Americana Sarah Brahim. Tra sensazioni di lacerante lontananza e l’irrefrenabile desiderio di vicinanza, la mostra ci confronta con gli spettri dell’inevitabile svanire di tutto ciò che ci circonda.

en passant — Ein magischer Gruss
Ansichten

Neugierig kommen die zwei jungen Männer näher, stellen sich ein paar Meter neben mir ans Geländer, Cola-Fläschchen in der Hand. Dann und wann schauen sie zu mir rüber, lächeln scheu. Ich nicke ihnen zu. Ich habe sie schon oft gesehen, hier im Bahnhof von Aarau.

Augusto Giacometti — Von Blumen und Blüemli
Besprechung

Seine Schaffenskraft war enorm, das Werk immens: Augusto Giacometti, dem in Zürich sesshaft gewordenen Bergeller, widmet das Aargauer Kunsthaus zusammen mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaften SIK-ISEA eine Schau. Ein Fest der Farben zwischen Auftragsarbeiten und freier Kunst.

Jeff Wall — Meditationen unserer Zeit
Besprechung

Jeff Walls Bilder sind schön. Sie lassen uns alle Zeit der Welt, uns über Details zu wundern, und geben doch ihr Geheimnis nicht preis. In Dimension und Strahlkraft nehmen sie an hinterleuchteten Werbeflächen Mass, in ihrer vielschichtigen Erzählweise am Besten der vormodernen Malerei.