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Simone Aaberg Kærn

Simone Aaberg Kærn macht das Abenteuer zur Kunst und umgekehrt. Mit einem Kleinflugzeug ist sie von Dänemark nach Afghanistan, mitten ins Kriegsgebiet, geflogen, um dort einem Mädchen das Fliegen beizubringen. In ihrer retrospektiv angelegten Ausstellung «Open Sky» im Kunstmuseum Thun thematisiert die Künstlerin die Rolle der Frau in der Fliegerei, vor allem aber ist die Luft für sie ein Raum zum Träumen, ein symbolischer Freiraum, den es mit allen Mitteln zu verteidigen gilt.

Berlin Biennale

Der sperrig-poetische Titel der von Adam Szymczyk und Elena Filipovic kuratierten 5.Berlin Biennale übersetzt sich erst in der Rückschau zu einem programmatischen Ansatz der Ausstellung: Er gerät gewissermassen zum Plädoyer für die Autonomie des einzelnen Werkes, das sich der kuratorischen Vereinnahmung verweigert

Monika Sosnowska

Die polnischeKünstlerinMonika Sosnowska verhandelt in erster Linie dieWirkung von Architektur.Damit einhergehend bespricht sie deren Funktion oder Scheitern, lässt Brüche ersichtlich werden. Sie hat eine Vorliebe für die irrationalen, utopischen Ideen der sozialistischen Ära.Dabei bildet die abstrakte Kunst derModerne ihr formales Fundament. In ihrer Ausstellung im Schaulager Basel betreibt sie eine unerwartete Strategie, indem sie Arbeiten versammelt, in denen sich Umbruchsituationen spiegeln und teilweise groteske Formen annehmen
Basel/Münchenstein — Schaulager Basel

Bestrebt um höhere Akzeptanz

Archäologie und Denkmalpflege des Kantons Zürich wollen das Jubiläumsjahr zu ihrem fünfzigjährigen Bestehen dazu nutzen, die beiden Fachbereiche stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Auftakt bildet dabei die Ausstellung zur Zürcher Wohnkultur im Museum Bellerive
Zürich — Museum Bellerive

Shahryar Nashat

Désir, références ou inspirations musicales et littéraires, ambition de construire et absence de l'oeuvre dans son intégralité peuvent caractériser les travaux de Shahryar Nashat. Le langage formel choisi - vidéo, sculpture, installation - dénote d'un classicisme élégant qui se laisse volontiers dévier vers l'oblique baroque.
Genève — HEAD — Genève

Pamela Rosenkranz

«When Things Cast No Shadow», quinta edizione della «Berlin Biennale» curata da Adam Szymczyk e Elena Filipovic, si presenta come una struttura aperta. Una cinquantina di artisti presentano delle opere «site-specific», prodotte in gran parte per l'occasione, mentre una densa programmazione «by night»,propone più di sessanta interventi, distribuiti su tutto il tessuto urbano.

Bodenseetriennale, «Nothing to declare»
Besprechung

Die Triennale zeitgenössischer Kunst Oberschwaben findet seit 1998 an wechselnden Orten statt. In diesem Jahr sind ihr Trabanten in angrenzenden Ländern beigesellt. Ausstrahlend vom Friedrichshafener Zeppelin Museum werden künstlerische Arbeiten auch in Bregenz und Kreuzlingen gezeigt.
Friedrichshafen — Zeppelin Museum

Philip Taaffe, «Rekapitulationen»
Besprechung

Mit seinen ornamentalen Bildernwar Philip Taaffe in den achtziger Jahren einer der Stars der NewYorker Kunstszene.Zunächst mit dem Stichwort der «Appropriation» erfasst, wurde es in den strengen Neunzigern dann still um ihn. Jetzt meldet er sich mit einer grossartigen Retrospektive zurück.
Wolfsburg — Kunstmuseum Wolfsburg

Vittorio Santoro, «Dependent Participation»

Spuren und Stimmungen sind Leitthemen des früh um die Welt gekommenen Zürchers Vittorio Santoro. Konzept und Analyse sind seine Methoden. Die Arbeiten machen das Flimmern erfahrbar, in dem die Welt hervortritt. In wechselnden Konstellationen befragt Santoro Bild und Erfahrung, Sehen und Glauben.

Remo Albert Alig, «Zorzi»
Besprechung

Der Titel der aktuellen Präsentation von Remo Albert Alig steht im venezianischen Lispeldialekt für «Giorgio». Gemeint ist Giorgione da Castelfranco, ein Maler der Hochrenaissance in Venedig. Dessen Gemälde «La Tempesta» war die Initialzündung für den Bündner Künstler.